Coburg
Fussball-Bezirksliga West

Mönchröden will sich in oberer Tabellenhälfte festsetzen

Der TSV möchte gegen den Tabellendritten DJK Bamberg II auch im sechsten Spiel in Serie ungeschlagen bleiben. Der FC Coburg peilt einen Sieg in Ebensfeld an
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Sertan Sener (mit Ball) peilt mit seinen Vestekickern einen Sieg beim TSV Ebensfeld an. Foto: Hartmut Guhling
Sertan Sener (mit Ball) peilt mit seinen Vestekickern einen Sieg beim TSV Ebensfeld an. Foto: Hartmut Guhling
Nach dem etwas enttäuschenden Remis gegen Bosporus Coburg muss sich der TSV Mönchröden steigern, um gegen den Tabellendritten DJK Bamberg II zu bestehen und auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben. Hoffnung auf einen Heimsieg darf sich auch Meeder gegen formschwache Oberhaider machen.

TSV Mönchröden -
DJK Bamberg II

Zum letzten Heimspiel des Jahres empfängt der TSV Mönchröden im Wildpark das Team von DJK Bamberg II. Die Gäste reisen als Tabellendritter an und haben Ambitionen auf Relegationsplatz 2. Dies unterstrichen sie bei ihrem letzten Einsatz (das Spiel bei Eintracht Bamberg fiel aus) mit einem 5:0-Heimsieg gegen Bosporus Coburg.
Genau mit diesem Gegner hatten die "Mönche" beim 3:3 am letzten Spieltag am Floßanger so ihre Probleme. Während die Gastgeber mit vollem Einsatz zu Werke gingen, versäumte es das Hüttl-Team, die hochkarätigen Torchancen zu nutzen. Am Samstag muss das besser werden, denn DJK Don Bosco verfügt über eine stabile Abwehr, die in 16 Spielen erst 18 Gegentore zugelassen hat. Da wird es wenige Tormöglichkeiten geben, die es gilt, in Tore umzumünzen.
TSV Mönchröden: Kühn/ Knoch - Schmidt, Kirtay, Wicht, K. Greiner, Köhn, Engelhardt, Späth, Treubel, Ehrlich, Puff, R.Greiner, Giller, Werner, Stammberger, Ko. Müller, Kai Müller.

TSV Ebensfeld - FC Coburg
Als hoher Favorit fahren die Vestekicker zum Tabellen-13. nach Ebensfeld. Nach dem überzeugenden 4:1-Heimerfolg gegen den TSV Meeder will die Mannschaft von Trainer Matthias Christl auch auswärts wieder überzeugen. Vor zwei Wochen in Dörfleins gelang das nicht (1:1). Für die Gastgeber geht es zumindest in nächster Zeit nur noch darum, von den Relegationsrängen in Richtung Mittelfeld wegzukommen. Trotz Heimvorteils wird Ebensfeld wohl erst einmal auf eine gute Defensivarbeit Wert legen müssen und darauf hoffen, dass die Offensive besser trifft. Sonst wird es wohl nichts mit einer Revanche für die 2:4-Hinspielniederlage für die bislang heimschwachen Gastgeber.
FC Coburg: Churilov/Krempel - Scheler, Schmidt, Kimmel, E. Heinze, L. Heinze, Alles, Carl, Guhling, Dilauro, G. Sener, S. Sener, Schuster, Mosert, Teuchert.

TSV Meeder - FC Oberhaid
Bei beiden Mannschaften lief es in den vergangenen Wochen nicht wirklich rund. Meeder schaffte es nicht, den Schwung aus dem 5:1-Auswärtserfolg in Würgau mitzunehmen, und blieb zuletzt dreimal sieglos. Den FC Oberhaid (Platz 6, 27 Punkte) warfen drei Punkte aus den letzten vier Partien zurück, wobei wohl insbesondere das 0:4 bei der SpVgg Lettenreuth ein Tiefpunkt war. Wollen die Jungs von FC-Trainer Alex Stretz den Anschluss an den oberen Bereich nicht ganz verlieren, müssen sie bis zur Winterpause noch einige Zähler einfahren. Gelegenheit dazu scheint sich beim heimschwachen TSV Meeder zu bieten. Der Aufsteiger hat zwar schon 18 Punkte eingefahren, doch nur sieben davon holte der TSV vor den eigenen Fans.
TSV Meeder: Komm - Schubert, Klose, Wächter, Pietsch, Krumm, C. Dreßel, Thiel, Schorr, Bohl, Mujanovic, Gemeinder, J. Gleißner, Riedelbauch.

SV Merkendorf -
SV Bosporus Coburg

Mit einer starken kämpferischen Leistung hat sich der SV Bosporus das 3:3-Remis gegen Mönchröden erarbeitet. Die Verunsicherung in der Mannschaft, die nach acht Niederlagen in Folge herrschte, war bei der Premiere von Norbert Rebhan nur noch phasenweise zu sehen. "Die vorgegebenen Tugenden wie Teamgeist, Wille und Einsatz wurden größtenteils beherzigt. Nun gilt es, dran zu bleiben", sagt der Interimstrainer.
Am Sonntag um 14 Uhr ist seine Mannschaft beim Tabellensiebten SV Merkendorf zu Gast (Hinspiel 1:1), gegen die es in der jüngeren Vergangenheit stets enge und umkämpfe Auseinandersetzungen gab. "Sie sind sehr athletisch, kopfballstark und bei Standardsituationen torgefährlich", meint Rebhan. "Dreh- und Angelpunkt ist Spielmacher Fröhlich. Ihn gilt es zu neutralisieren. Er wird ständig von seinen Mitspielern gesucht, da er die Akzente setzt." Mit der nötigen Einstellung müsse das Ziel sein, mit einer Punkteteilung nach Hause zu fahren, so Rebhan abschließend.
SV Bosporus Coburg: Rutz - Tolgöz, Hasciri, Rahmani, Celik, Ergün, Özer, Saglam, Schneider, Gasmi, Halil, Kilic, Testa, Knauer, Gezici.
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