Coburg
Handball

Linden Cup: HSC Coburg kämpft sich auf den zweiten Platz

Zwei Siege - eine Niederlage. Der HSC 2000 Coburg schließt den Linden-Cup auf Platz 2 ab, hinter dem Sieger Bergischer HC.
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Pontus Zettermann (gelbes Trikot) steuerte vier Turniertreffer für den HSC Coburg bei.  Foto: René Weiss
Pontus Zettermann (gelbes Trikot) steuerte vier Turniertreffer für den HSC Coburg bei. Foto: René Weiss

Drei enge Partien absolvierte der HSC 2000 Coburg beim 28. Linden-Cup. Am Ende steht für den Zweitligisten der zweite Platz zu Buche.

Bergischer HC - HSC 2000 Coburg 28:27

In der intensiv geführten Begegnung drückten beide Teams am Freitag ordentlich aufs Tempo. 4:4 stand es nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der Folge zog der Bundesligist auf 10:6 davon. Dieser Vorsprung sollte nur von kurzer Dauer sein: Der Zweitligist hielt gut dagegen und schlug aus den Fehlern des BHC häufig Kapital. Mit der Halbzeitsirene verkürzte Felix Sproß per Schlusssprung über den Mittelblock zum 15:16 aus Coburger Sicht.

Nach der Pause schloss der HSC seine Angriffe häufig überhastet ab, der Bergische HC fand immer besser ins Spiel hinein. So setzte sich der Favorit zwischenzeitlich auf 22:18 ab, dennoch blieb die Partie spannend. Coburg gab sich aber nicht geschlagen, kam wieder heran und ging plötzlich mit 24:23 in Führung. In der folgenden Auszeit fand BHC-Trainer Sebastian Hinze scheinbar die richtigen Worte: Die Nordrhein-Westfalen drehten die Begegnung in der Schlussphase, Torwart Tomas Mrkva wurde mit mehreren starken Paraden zum Sieggaranten. Am Ende vergab der HSC im letzten Angriff die Chance auf das Unentschieden, ein Stürmerfoul beendete die packende Partie.

TV Hüttenberg - HSC 2000 Coburg 27:30

Ein enges und ausgeglichenes Duell entwickelte sich in der ersten Halbzeit. Die Coburger legten zumeist vor und nahmen nach zwischenzeitlichem Rückstand eine 14:13-Führung mit in die Halbzeitpause.

Das Team von Jan Gorr, einst selbst beim TV Hüttenberg als Trainer aktiv, sah sich vier Minuten nach Wiederbeginn plötzlich mit 14:16 hinten. Binnen sechs Minuten machte der HSC aus einem 18:18 (41.) aber ein 24:19, der Sieg schien Coburg kaum mehr zu nehmen. In der 50. Minute stand noch eine 25:22-Führung zu Buche, ehe es nochmal eng wurde. Zwei Minuten vor Spielende kam Hüttenberg bis auf ein Tor heran. Die Aufholjagd des Ligakonkurrenten wurde jedoch nicht belohnt: Der HSC verteidigte konsequent und schnappte sich mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel Platz 2. kow

Die Statistiken

Bergischer HC - HSC Coburg 28:27 (16:15)

Bergischer HC: Rudek, Mrkva - Leppich, Petrovsky (2 Tore), Weck (1), Gunnarsson (4), Nippes (2), Baena (1), Fraatz (2), Babak (2), Szücs, Damm (5/1), Gutbrod (4), Arnesson, Jóhannsson (1), Boomhouwer (4), Stutzke (2) Trainer: Sebastian Hinze HSC 2000 Coburg: Kulhanek, Poltrum, Apfel - Preller, Jaeger (2), Wucherpfennig (2), Sproß (4), Weber (1), Billek (6/3), Timm (2), Zettermann (1), Varvne (5), Zeman (1), Schröder (2), Neuhold (1) / Trainer: Jan Gorr Strafminuten: 2 - 4 / Siebenmeter: 2/1 - 4/3 TV Hüttenberg - HSC 27:30 (13:14)

TV Hüttenberg: Plaue, Weber - Schreiber (2), Sklenak, Belter, Lambrecht (2), Hübscher (6), Rompf, Uth, Stegefeldt (5/4), Mebenzem (5), Hahn (3/1), Zintel (2), Klein (2) / Trainer: Frederik Griesbach HSC 2000 Coburg: Kulhanek, Poltrum, Apfel - Preller, Jaeger (4), Wucherpfennig (3), Sproß, Weber (1), Billek (7/5), Timm (2), Zettermann (1), Varvne (1), Zeman (4), Schröder (3), Neuhold (4) / Trainer: Jan Gorr SR: Bona/Frank / Strafminuten: 6 - 4

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