Witzmannsberg
Tennis

Krawietz und Mies verlieren erstes Spiel des Jahres

Nach den Einzelniederlagen von Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev verlieren auch Kevin Krawietz und Andreas Mies ihr Doppel beim ATP Cup gegen Australien.
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Andreas Mies (links) und Kevin Krawietz haben ihr Auftaktmatch beim ATP Cup in Australien verloren. Archiv
Andreas Mies (links) und Kevin Krawietz haben ihr Auftaktmatch beim ATP Cup in Australien verloren. Archiv

Der Start ins neue Tennisjahr ist den deutschen Herren misslungen. In der Auftaktpartie des ATP Cup in Brisbane musste sich Deutschland dem Gastgeber mit 0:3 geschlagen geben. Nach den Einzelniederlagen von Jan-Lennard Struff gegen Nick Kyrgios (4:6, 6:7) und Alexander Zverev gegen Alex de Minaur (6:4, 6:7, 2:6) war die Niederlage bereits vor dem Doppel besiegelt. Kevin Krawietz aus Witzmannsberg und Andreas Mies aus Köln hätten gegen Chris Guccione und John Peers also ohnehin nur noch Ergebniskosmetik betreiben können, verpassten dies aber mit dem 3:6, 4:6 nach 70 Spielminuten.

Das leicht favorisierte deutsche Duo startete um kurz vor 23 Uhr Ortszeit vielversprechend und war bereits im ersten Spiel dem Break - im ATP Cup wird im Doppel mit der No-Ad-Regel gespielt - nahe. Doch die French-Open-Sieger ließen zwei Möglichkeiten liegen. Nach drei souveränen Aufschlagspielen hatten Krawietz/Mies im siebten Spiel den nächsten Breakball - wieder ohne Erfolg. Besser machten es die erfahrenen Australier, die es insgesamt auf 25 Doppeltitel auf der ATP-Tour bringen, im nächsten Spiel. Sie nutzten ihre dritte Breakchance zum Spielgewinn und entschieden so den ersten Satz mit 6:3 für sich.

Im zweiten Satz waren die Deutschen dem Break im sechsten Spiel nahe, doch nach einer vergebenen Möglichkeit wurden sie wiederum im folgenden Spiel bestraft. Guccione und Peers schnappten sich das Break zum 4:3 und ließen sich das Match, obwohl sie lediglich 63 Prozent ihrer ersten Aufschläge ins Feld setzten, nicht mehr nehmen.

Für Team Deutschland ist der Einzug ins Viertelfinale nach der 0:3-Niederlage in weite Ferne gerückt. Nur den Gruppensieger und die zwei besten Zweiten der sechs Gruppen kommen weiter. Um die Minimalchance zu wahren, müssen die Deutschen beide verbleibenden Partien gegen Griechenland am Sonntag und Kanada am Dienstag gewinnen. Krawietz/Mies bekommen es dabei wohl mit dem griechischen Außenseiter-Doppel Petros Tsitsipas und Michail Pervolarakis zu tun.

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