Witzmannsberg
Tennis

Krawietz und Mies suchen in Australien noch den Rhythmus

Das deutsche Duo unterlag in der 1. Runde des ATP-Turniers in Adelaide Nikola Mektic (Kroatien) und Wesley Koolhof (Niederlande) mit 6:7 (3:7), 2:6 nach 91 Minuten Spielzeit.
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Kevin Krawietz (links) und Andreas Mies mussten sich bereits in der 1. Runde des ATP-Turniers in Adelaide verabschieden. dpa
Kevin Krawietz (links) und Andreas Mies mussten sich bereits in der 1. Runde des ATP-Turniers in Adelaide verabschieden. dpa

Die French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies haben ihren Rhythmus in Australien noch nicht gefunden. Das deutsche Duo unterlag in der 1. Runde des ATP-Turniers in Adelaide Nikola Mektic (Kroatien) und Wesley Koolhof (Niederlande) mit 6:7 (3:7), 2:6 nach 91 Minuten Spielzeit.

Im ersten Satz begegneten sich die beiden Weltklasse-Doppel auf Augenhöhe.

In den ersten vier Spielen ging es jeweils in den Einstand. Dreimalholten sich dabei Mektic und Koohlhof den Entscheidungspunkt ("No-Ad-Regel"). Doch die Deutschen konterten, indem sie im sechsten Spiel ebenfalls ein Break schafften und beim 4:3 erstmals in Führung gingen. Beim 6:5 hatten Krawietz und Mies bei Einstand einen Satzball, doch ihre Kontrahenten machten den Punkt und retteten sich in den Tiebreak. In diesem erzielten der Kroate und der Niederländer nach dem zwischenzeitlichen 2:2 vier Punkte in Folge und verwandelten nach 58 Minuten ihren ersten Satzball.

Im zweiten Durchgang hatte das fränkisch-rheinische Duo wenig zu bestellen. Mektic/Koolhof schlugen nun deutlich souveräner auf und ermöglichten so den Deutschen keine Breakchance. Und auch beim eigenen Service schwächelten Krawietz und Mies nun.

So gewannen die beiden nur 43 Prozent der Punkte bei ihren ersten Aufschlägen. Deutlich zu wenig, um den Weltranglisten-14. beziehungsweise 15. in Verlegenheit zu bringen. Nach zwei Breaks im vierten und achten Spiel gewannen Mektic/Koolhof den zweiten Satz mit 6:2 und zogen in die zweite Runde des Turniers der Kategorie "ATP-Tour 250" ein. Die deutschen French-Open-Sieger haben nun gut eine Woche Zeit, um sich auf die Australian Open in Melbourne vorzubereiten.

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