Coburg
KOMMENTAR von Christoph Böger

Kein "Grüß- Gott-Onkel"

Kommentar zum neuen FCC-Chef
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Christoph Böger

Wenn Wolfgang Gremmelmaier zum neuen Vereinschef der Fußballer gewählt wird - und daran zweifelt nach intensiven Gesprächen keiner mehr - dann: Chapeau, FC Coburg! Die Kicker haben das Rennen um den gefragten Funktionär gemacht und damit ihre Manpower entscheidend verstärkt.
Der Klub wird mit dem Ex-Bankier noch prominenter aufgestellt sein als ohnehin schon. Im Beirat engagieren sich mit Klaus-Jürgen Heitmann der Vorstandssprecher der Versicherungsgruppe HUK-Coburg und mit Hartmut Guhling, Jurist und Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, weitere einflussreiche "Schwergewichte".
Wer Gremmelmaier "verpflichtet", holt sich alles andere als einen "Grüß-Gott-Onkel" oder Abnicker ins Boot. Wer den umtriebigen Querdenker kennt, der kann sich gut vorstellen, dass er Ideen und eigene Innovationen einbringt und so manches ehrgeiziges Projekt verfolgt.
Der künftige Vereinschef ist ein Erfolgsmensch und wird bei seinem Amtsantritt kein Hehl daraus machen, dass die 1. Mannschaft schnellstens aufsteigen muss. Am liebsten wäre ihm das sicher noch in der laufenden Saison.
Die Bezirksligakicker stehen zur Winterpause auf Platz 2 und haben die sofortige Landesliga-Rückkehr selbst auf dem Fuß. Ob mit einem Aufstieg dann bereits das Optimum erreicht ist? Die vielen Talente werden mit Argusaugen beobachten, welche Plattform ihnen an der Wiesenstraße künftig geboten wird.
An der Vision "Bayernliga in der Vestestadt" scheiterte in den letzten Jahrzehnten schon so mancher. Auch das ist Ansporn für den künftigen Boss.

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