Coburg
3. Handball-Liga Ost

HSC-Reserve hat Klassenerhalt wieder im Blick

Der HSC Coburg II kämpft in der Schlussphase Bruchköbel nieder und verbucht im Abstiegskampf einen ganz wichtigen Sieg. Titze pariert vier Siebenmeter.
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Auszeit HSC: Mit mahnenden Worten redete Trainer Martin Röhrig (links) auf seine Männer ein. Mit Erfolg, denn in der Schlussphase trumpften die "Gelben" groß auf. Fotos: Timo Geldner
Auszeit HSC: Mit mahnenden Worten redete Trainer Martin Röhrig (links) auf seine Männer ein. Mit Erfolg, denn in der Schlussphase trumpften die "Gelben" groß auf. Fotos: Timo Geldner
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Durch einen 26:22 (11:12)-Heimsieg über die SG Bruchköbel sind die Chancen des HSC 2000 Coburg II auf den Klassenerhalt in der 3. Liga Ost wieder gestiegen. Da allerdings auch die Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg an diesem Wochenende punkteten, bleibt die Lage für die Zweitliga-Reserve aus der Vestestadt zwei Spieltage vor Saisonende weiter angespannt.


3. Liga Ost

HSC 2000 Coburg gegen
SG Bruchköbel 26:22 (11:12)

Die Zuschauer in der HUK-Arena haben von Anfang an gemerkt, dass es für beide Mannschaften um sehr viel geht. Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem die Gastgeber gerade in der 1. Halbzeit einige leichte Fehler machten und phasenweise überhastet agierten. So blieb der Gast immer in Schlagdistanz. Trotz einer stabilen Abwehr konnte sich das Team von Trainer Martin Röhrig nicht entscheidend absetzen. Im Gegenteil: Die aggressiven SGler lagen zur Pause sogar glücklich mit einem Treffer in Front.

In der zweiten Halbzeit zogen die "Gelb-Schwarzen", die aus dem Zweitligakader immerhin die beiden Rückraumspieler Benedikt Kellner und Jakob Knauer in ihren Reihen hatten, das Tempo an.
Im Angriff wirkten Franke & Co. nun effektiver und so setzten sich die HSCler langsam, aber sicher in der entscheidenden Phase ab. Über 16:16 (40.), 21:20 (50.) und 23:20 (53.) lief die stärkste HSC-Phase. Als Härtl und Schramm binnen 50 Sekunden auf 26:21 erhöhten, war die Messe schließlich gelesen.

Überhaupt hatten Kenny Schramm mit sieben Toren und Knauer mit sechs dabei den größten Anteil.
Spätestens in der Schlussphase setzte sich aber vor allem auch die individuelle Klasse durch, und am eigenen Kreis wurde noch entschlossener zugepackt. "Wir waren heute von der Spielanlage die bessere Mannschaft und deshalb der verdiente Sieger. Jetzt fokussieren wir uns auf das Heimspiel gegen Bad Blankenburg am kommenden Sonntag," sagte Tim Titze. Der Torwart wehrte vier von sechs Siebenmetern ab und durfte sich als einer der Matchwinner fühlen.


Röhrig begeistert vom Team

Und auch sein Trainer Martin Röhrig war angetan von dem was er gesehen hatte: "Die Jungs haben nahtlos an das Auftreten und die Leistung in den beiden letzten Spielen angeknüpft. Nachdem wir trotz einer guten ersten

Halbzeit unnötigerweise mit einem Rückstand in die Pause sind, hat das Team danach deutlich gemacht, was mit maximalem Engagement, hoher Disziplin und 100-prozentiger Konzentration möglich ist. Der Sieg war am Ende sicher hochverdient." Und der Coach bedankte sich auch noch bei den Fans: "Mein besonderer Dank geht an die vielen Zuschauer, vor allem an die zahlreichen Jugendspieler und deren Eltern, Verwandte und Bekannte, die diesmal für eine echte Heimspielatmosphäre gesorgt haben! Das war echt klasse!"


Die Statistik:


HSC 2000 Coburg II: Titze - Göhl (3/2), Franke (3); Dude, Lukas, Kellner (1), M. Drude (1), Rivera, Härtl (2), J. Knauer (6), Bühler, Schramm (7), Wolf.

SG Bruchköbel: Sulzbach / Bätz - Hoffmann (2), Nuez Ramos (7/2), Zutic (2/1), Ulshöfer (2), Günes, Pjanic, Heuer (5), Zourek (2), Woiwod, Denhard, Kreckovic.
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