Coburg
2. Handball-Bundesliga

Hinspiel dient als Warnung für den HSC Coburg

Im ersten Heimspiel des Jahres hat Coburg gegen den Wilhelmshavener HV etwas gutzumachen. Die Partie in der Hinserie endete unentschieden.
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Tobias Varvne gehörte nach seiner Verletzungspause beim Spiel in Bietigheim sofort wieder zu den besten Coburger Akteuren.  Foto: Iris Bilek
Tobias Varvne gehörte nach seiner Verletzungspause beim Spiel in Bietigheim sofort wieder zu den besten Coburger Akteuren. Foto: Iris Bilek
Den Tabellenzweiten und Tabellendritten zum Rückrundenstart geschlagen, auf Rang 6 in Lauerstellung liegend, was soll da gegen den Tabellen-13. Wilhelmshavener HV am Samstagabend um 19.30 Uhr schon schief gehen? "Es wäre völlig falsch, so zu denken. Wir müssen gegen Wilhelmshaven da anknüpfen, wo wir letzte Woche aufgehört haben. In dieser 2. Liga kannst du dir in keinem Spiel Unaufmerksamkeit leisten", warnt Jan Gorr. Der HSC-Trainer will bei seinem Team mehr Konstanz ins Spiel bringen, was gegen den Gegner vom Jadebusen auch dringend notwendig ist.


Coburger Geduld ist gefragt

Das zeigt schon ein Blick zurück aufs Hinspiel, bei dem die Coburger nach einem Fünf-Tore-Rückstand und nie in Führung liegend, mit Glück noch einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Wilhelmshaven kommt mit der Empfehlung von 7:1 Punkten aus den vergangenen vier Partien und hat letztmals Anfang Dezember in Hagen verloren. Es ist zu erwarten, dass es ein ähnlich zähes Spiel wie im Hinspiel wird, in dem auch viel Geduld von den Coburgern abverlangt wird. "Wir werden viel einbringen müssen", weiß Jan Gorr, der froh darüber wäre, wenn seiner Mannschaft ein ähnlicher Start wie vergangene Woche in Bietigheim gelingen würde. "Das wäre natürlich hilfreich, dann tut man sich leichter. Aber wichtig ist, was nach 60 Minuten auf der Habenseite steht."


Starke Einzelkönner im Rückraum

Doch ist damit zu rechnen, dass der WHV erneut mit einer auf die linke Rückraumseite des HSC versetzte 5:1-Deckung agiert, die geschickt Passwege zustellt und den Coburgern erfahrungsgemäß überhaupt nicht schmeckt. Der Gegner, der mit Tobias Schwolow, Rene Drechsler, Lukas Kalafut, Jörn Wolterink und Kay Smits, der vergangene Woche zehnmal erfolgreich war, über enorm viel "Rückraumpower" verfügt, wird die Coburger vor knifflige, unangenehme Aufgaben stellen. Denn auch an deren Rückzugsverhalten haben sich Billek, Sproß & Co. im September in Wilhemshaven die Zähne ausgebissen, konnten kaum einen Konter setzen. Doch darauf, so hat Gorr in der Winterpause angekündigt, soll nun mehr Wert gelegt werden. Man darf gespannt sein, wie das gegen die Nordlichter gelingt. Kleine Sorgenfalten treibt dem Coburger Coach die derzeit grassierende Erkältungswelle auf die Stirn. "Regional bedingt gibt es bei uns scheinbar viele Infekte, auch einige Spieler kränkeln, aber trotzdem werden wir das Duell annehmen und zur Stelle sein", so Gorr.



Samstag, 19.30 Uhr: HSC Coburg - Wilhelmshaven


HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Oliver Krechel; Philipp Barsties, Markus Hagelin, Lukas Wucherpfennig, Felix Sproß, Dominic Kelm, Sebastian Weber, Stefan Lex, Benedikt Kellner, Florian Billek, Till Riehn, Marko Neloski, Jakob Knauer, Tobias Varvne, Romas Kirveliavicius
Trainer: Jan Gorr

Wilhelmshavener HV: Dennis Doden, Frederick Lüpke; Rutger Ten Velden, Sebastian Maas, Fabrice Lehmann, Lukas Kalafut, Kay Smits, Duncan Postel, Evgeny Vorontsov, Janik Köhler, Matej Kozul, Jörn Wolterink, Tobias Schwolow, Daniel Andrejew, Rene Drechsler
Trainer: Christian Köhrmann
SR: Julian Fedtke/Niels Wienrich
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