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Niederfüllbach
Benezifspiel

Fußball contra Handball: HSC schlug sich tapfer

Die Niederfüllbacher Fußballer und die Handballer des HSC Coburg spielten 1000 Euro für das Projekt "Wohnnest" ein.
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Da war Niederfüllbachs Torwart Dominik Rädlein machtlos! Gekonnt umkurvt Hajk Karapetjan den letzten Mann und netzt ein. Nach dem 8:2-Sieg der gastgebenden Füllbacher ließen beide Mannschaften den Benefiztag bei der italienischen Nacht der "Füllbachbäcker" ausklingen. Fotos: Albert Höchstädter
Da war Niederfüllbachs Torwart Dominik Rädlein machtlos! Gekonnt umkurvt Hajk Karapetjan den letzten Mann und netzt ein. Nach dem 8:2-Sieg der gastgebenden Füllbacher ließen beide Mannschaften den Benefiztag bei der italienischen Nacht der "Füllbachbäcker" ausklingen. Fotos: Albert Höchstädter
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Eine gelungene Aktion. Das Fußball-Benefizspiel zwischen dem Bezirksliga-Aufsteiger TSG Niederfüllbach und dem Handball-Zweitliga-Aufsteiger HSC 2000 Coburg war eine runde Sache. Mehr als 200 Zuschauer sahen ein kurzweiliges Testspiel an deren Ende 1000 Euro Spende dem Verein "Hilfe für das behinderte Kind" für sein Projekt "Wohnnest" überreicht wurden.

TSG stockt den Betrag noch auf

Die Zuschauer gaben bereitwillig 820 Euro, die von der TSG Niederfüllbach und dem Hauptsponsor der TSG, der Firma Finori auf 1000 Euro aufgestockt wurden. Ebenso erfreulich war, dass sich in der fairen Partie unter der Leitung von Schiedsrichter Tobias Zucker kein Akteur der beiden in der Vorbereitung steckenden Mannschaften verletzte. Aus dem erhofften zweistelligen Sieg wurde es nichts, denn die Handballer hielten konditionell voll dagegen und verhinderten nach dem Wechsel das sich anbahnende Debakel. Zum Schluss waren es "nur" acht Gegentore - eine Marke, mit der Trainer Jan Gorr in den Pflichtspielen sicher hervorragend leben könnte...

TSG Niederfüllbach
HSC 2000 Coburg 8:2 (5:1)

Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass sie die Partie durchaus ernst nahmen und drängten die zunächst mit leichten Abstimmungsproblemen startenden Handballer in die Dauerdefensive. Der nach langer Verletzungspause zurückgekehrte Darran Griffin nutzte bereits nach sechs Minuten eine Nachlässigkeit im HSC-Strafraum zum frühen 1:0.
Wer fortan dachte, dass die Partie zum Scheibenschießen mutierte, sah sich jedoch getäuscht. Die Gäste kämpften sich sehenswert ins Spiel, schalteten immer wieder schnell über die flinken Außen Nikola Franke und Hajck Karapetjan um, bedienten geschickt den präsenten "Sturmtank" Ronny Göhl und forderten die volle Konzentration der TSG-Abwehr.

Franke mit Solo und Heber zum 1:1

In der 18. Minute konnte Nikola Franke nach einem sehenswerten Alleingang mit einem gefühlvollen Heber TSG-Torwart Rädlein überwinden und zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich einnetzen. Fortan schlug jedoch die Stunde der Späth-Brüder:
Zunächst konnte der im Mittelfeld aufgestellte "Lahm-Imitator" Maxi Späth mit einem Schuss aus elf Metern das 2:1 erzielen. Sein Bruder wollte ihn in nichts nachstehen und Jannik Späth netzte in der 27. und 43. Minute in seiner fulminanten Art zum zwischenzeitlichen 3:1 und 5:1 ein. Das 4:1 markierte der eingewechselte Phillip Merz gegen den stark parierenden Gästetorwart Ralf Baucke.
Nach dem Seitenwechsel sorgte HSC-Kapitän Göhl für eine frühen Paukenschlag. Flo Billek steckte einen Ball gefühlvoll durch die TSG-Kette, Göhl lief allein aufs Tor und versenkte zum 5:2 (48.). Fortan merkte man den Gästen die intensiven Trainingseinheiten an, diese kamen kaum noch in die Zweikämpfe und mussten den Hausherren das Spiel überlassen.
Aus der Überlegenheit konnte die TSG jedoch zunächst nur das 6:2 durch Merz markieren (70.). Der eingewechselte Büttner setzte einen Foulelfmeter kläglich neben das Tor (77.) und auf der Gegenseite traf Flo Billek nach einen an Nicola Franke verursachten Elfmeter nur die Latte (79.). Gegen den nun mit der Brechstange auf das dritte Tor drängenden HSC ergaben sich für die Hausherren weite Räume zum Kontern und Jannik Späth konnte zwei weitere Treffer beisteuern. Er schraubte das Endergebnis auf 8:2 (82., 87.). babü
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