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Coburg
Schwimmen

Eine atemberaubende Atmosphäre

Beim Bundesfinale in Wuppertal zeigen fünf Coburger, dass sie zu den besten Teams ihrer Jahrgänge in Deutschland gehören.
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Noah Heinlein zeigte eine tolle Leistung über 50 Meter Schmetterling und brachte die Coburger Staffel nach 31,6 Sekunden auf Platz 3.
Noah Heinlein zeigte eine tolle Leistung über 50 Meter Schmetterling und brachte die Coburger Staffel nach 31,6 Sekunden auf Platz 3.
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Der DMS-Wettbewerb der Jugend ist einer von zwei Wettkämpfen, an dem auch Schwimmer als Mannschaft an den Start gehen. Jeweils vier Aktive starten in einer Staffelmannschaft und absolvieren alle Lagen über viermal 100 Meter. Lediglich im Schmetterlingsschwimmen geht die D-Jugend noch über viermal 50 Meter an den Start. Am Ende werden die geschwommenen Zeiten addiert, um die beste Mannschaft zu ermitteln.

Über das Bezirksfinale und das bayerische Landesfinale ist die D-Jugend der SSG Coburg mit Noah Heinlein, Rudi Pötsch, Tom Kaebel (alle Jahrgang 2008), Milo Beetz und Pascal Rettlinger (beide 2009) in das Finale der besten zwölf Mannschaften Deutschlands geschwommen.

Unterstützt von zahlreich mitgereisten Fans, vorrangig die Eltern der Aktiven, schwammen über zwei Tage je zwölf weibliche und männliche Mannschaften in der C- und D-Jugend sowie je sechs Mannschaften in der B- und A-Jugend aus dem gesamten Bundesgebiet in der legendären Schwimmoper in Wuppertal um die Medaillen.

Eine atemberaubende, teils Gänsehaut-Atmosphäre, wurde durch den Ausrichter und die Fangemeinde für die 72 Mannschaften geschaffen, die es so in einer Schwimmhalle sonst nicht gibt.

Für die fünf Jungs der SSG Coburg war allein die Qualifikation ein riesen Erfolg. Die Pflicht war erfüllt, das Bundesfinale konnte nur noch die Kür bedeuten. Und diese wurde mit Bravour absolviert.

Der Wettkampf begann mit der viermal 100 Meter Freistilstaffel. In der Besetzung Pötsch (1:08,3), Kaebel (1:11,0), Beetz (1:15,1) und Heinlein (1:03,7) gelang ein Top-Einstieg in den Wettkampf. In 4:38,3 waren die Jungs um sechs Sekunden schneller als vor Jahresfrist. Über die Bruststaffel hatten sich die Jungs viel vorgenommen. Die Vorgabe von Trainer Harald Beetz war ein Platz unter den Top 6. Am Ende schwammen Heinlein (1:19,3), Rettlinger (1:30,5), Beetz (1:38,8) und Pötsch (1:24,0) in einem packenden Rennen in 5:52,8 wieder schneller als im Landesfinale auf einen famosen achten Platz. Sieben Zehntel trennten sie vom angestrebten Platz sechs.

Die Rückenstaffel wurde abermals mit Bestzeit beendet. Nach dem ersten Wettkampftag hatten die fünf Jungs bereits eine Steigerung von zehn Sekunden gegenüber dem Landesfinale zu Buche stehen und über die viermal 50 Meter Schmetterlingsstaffel schlug die Stunde der SSG-Jungs. Noah Heinlein als Startschwimmer übergab als Dritter in 0:31,6 an Tom Kaebel. Tom in 0:34,1, Rudi Pötsch in 0:34,2 und Pascal Rettlinger in 0:34,9 pulverisierten ihre Bestzeiten. Die Gesamtzeit von 2:15,00 bedeutete Platz 6 und eine Steigerung von über vier Sekunden.

So konnten sie motiviert in das letzte Rennen, die viermal 100 Meter Lagenstaffel gehen. In der Reihenfolge Pötsch (Rücken 1:15,0), Rettlinger (Brust 1:31,2), Heinlein (Schmetterling 1:12,1) und Kaebel (Kraul 1:11,8) wurde nochmals ein elfter Platz in 5:10,21 erkämpft.

In der Endabrechnung belegten die Jungs mit 17 Sekunden Steigerung in 23:23,78 den 11. Platz. Der Bundessieg ging verdient mit neuem Jahrgangsrekord an eine überragende Mannschaft des SC Regensburg. Trainer Harald Beetz blickt zuversichtlich auf die nächsten Wettkämpfe, die die fünf Jungs dann wieder gemeinsam mit den übrigen Talenten der SSG bestreiten werden.

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