Coburg
Volleyball

Ein junger Pole soll es richten

Erstligist VSG Coburg/Grub verpflichtet mit Wojciech Kwiecien einen neuen Zuspieler für die nächste Saison. Für den 21-Jährigen ist es die erste Station im Ausland. Ein weiterer Spielmacher und weitere Neuzugänge sollen noch folgen.
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Wojciech Kwiecien jubelt ab der neuen Volleyball-Saison für die VSG Coburg/Grub. der 21-jährige Pole wird auf der Zuspielerposition zum Einsatz kommen. Foto: privat
Wojciech Kwiecien jubelt ab der neuen Volleyball-Saison für die VSG Coburg/Grub. der 21-jährige Pole wird auf der Zuspielerposition zum Einsatz kommen. Foto: privat
Wojciech Kwiecien heißt ein weiterer neuer Hoffnungsträger bei der VSG Coburg/Grub. Der Pole ist jetzt offiziell der zweite von mindestens sieben Neuzugang bei den "Grünen".
Nach den Abgängen von Adam Kocian nach Lüneburg und dem berufsbedingten Abschied von Patrick Speta mussten die Verantwortlichen der VSG Coburg/Grub auf der Position des Zuspielers Ausschau nach zwei neuen Akteuren halten. Seit Montag steht der erste neue Spielmacher fest: Mit Kwiecien hat der Volleyball-Erstligist nach Überzeugung aller Verantwortlicher einen jungen aufstrebenden Zuspieler gefunden, der perfekt in das Anforderungsprofil der VSG Coburg/Grub passt.
Dazu Teammanager Michael Dehler: "Wir haben uns zur Position des Zuspielers viele Gedanken gemacht, denn dies ist definitiv eine zentrale Position im Zusammenspiel der gesamten Mannschaft. Ein Schnellschuss kam hier von vorherein nicht in Frage". Und Neu-Trainer Itamar Stein habe ein konkretes Anforderungsprofil an die beiden Spieler im Kader, die diese Position ausfüllen sollen. André Dehler, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim Coburger Erstligisten, hatte die Gelegenheit mit Wojciech Kwiecien zu sprechen:

Hallo Wojciech, die VSG Coburg/Grub ist deine erste Station außerhalb von Polen. Was hat dich dazu bewogen zur VSG Coburg/Grub zu wechseln?
Wojciech Kwiecien: Mein Ziel war es schon immer in die deutsche Bundesliga zu wechseln. Die VSG ist mittlerweile ein etablierter Verein in der 1. Liga, der immer auch auf jugendliche Talente, wie ich eines bin, setzt.
Ich denke, es ist eine große Chance mich im Training mit großartigen Spielern weiterzuentwickeln und mich für die polnische Nationalmannschaft zu empfehlen.

Wie gefällt dir Coburg?
Hierzu kann ich noch nicht viel sagen, da ich Coburg noch nicht gut genug kenne. Ich habe mir allerdings schon einige Bilder von der Stadt angeschaut und mir einen ersten Eindruck verschafft, was man in Coburg alles machen kann. Ich habe gehört, es gibt hier das größte Sambafestival außerhalb Brasiliens, das finde ich beeindruckend.

Was ist dein Saisonziel?
Ich will Meister werden (lacht). Natürlich will ich immer das Maximum erreichen, aber realistisch gesehen, sollte das Erreichen der Playoffs das Ziel sein, die VSG hat dies in den letzten beiden Jahren zweimal knapp verpasst, aber alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei!

Kennst du deinen neuen Trainer Itamar Stein bereits?
Ich kenne ihn nicht persönlich, aber er war ein großartiger Spieler. Ich kann sicher viel von ihm lernen. Itamar hat internationale Erfahrung als Spieler und ist ein absoluter Experte in Sachen Volleyball.

Du bist noch ein junger Spieler. Was sind deine persönlichen Ziele für deine Volleyballkarriere?
Als erstes will ich mich mit der VSG Coburg/Grub für den Europapokal qualifizieren, ein weiteres großes persönliches Ziel ist der Sprung in die Nationalmannschaft Polens. Mein Vorbild hier ist Pavel Zagumny, den besten Zuspieler den Polen je hatte.

Das sind ja wirklich große Ziele, die du dir gesteckt hast. Was tust du um deine Ziele zu erreichen?
Ich persönlich arbeite sehr hart an meinen athletischen Voraussetzungen und gebe auch im Training immer 100 Prozent. Ich bin der Meinung, nur wer im Training an seine Grenzen geht und sich quälen kann, der schafft dies auch im Wettkampf. Jeder ist doch seines Glückes Schmied, oder etwa nicht?

Was wünscht du dir für deine Zeit in Coburg bei den " grünen Schmieden"?
Eine volle Arena bei unseren Heimspielen und ein begeistertes Publikum, mit dem wir nach unseren Siegen feiern können.

Die Fragen stellte André Dehler


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