Meeder
Interview

Ein Baby als Pokal-Glücksbringer

Stefan Nöth, Trainer des TSV Meeder, spricht vor dem Pokalkracher gegen die Würzburger Kickers über sein privates Glück und die geliebte Außenseiterrolle.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Bank des TSV Meeder beim letzten Heimspiel gegen den SV Bosporus Coburg Foto: Timo Geldner
Die Bank des TSV Meeder beim letzten Heimspiel gegen den SV Bosporus Coburg Foto: Timo Geldner
Herr Nöth, am letzten Pokal-Spieltag haben Sie standesamtlich geheiratet und einen Bayernligisten aus dem Wettbewerb geworfen: Wie wollen Sie das am Mittwoch gegen Würzburg noch toppen?
Stefan Nöth: Mein Sohn, der letzten Dienstag zur Welt kam, wird als Glücksbringer dabei sein. Die Voraussetzung für eine weitere Pokalsensation ist also gegeben. (lacht)

Seit dem Sieg gegen Hof und dem Würzburg-Los ist Meeder im absoluten Pokalfieber: Waren einige Spieler bei der 0:1-Niederlage gegen den SV Bosporus schon gedanklich beim Würzburg-Spiel?
Das könnte möglich gewesen sein, glaube ich aber nicht.

In der Liga haben Sie in drei Heimspielen noch keinen Punkt geholt, auswärts bereits fünf. Fühlt sich die Mannschaft in der Rolle des Außenseiters wohler?
Ich denke, dass wir mit der Außenseiterrolle grundsätzlich sehr gut zurechtkommen. Die Rollenverteilung wird sich zumindest im Ligaalltag aber auch wieder ändern, sobald sich unser Lazarett geleert hat und wir zu einem normalen Trainingsbetrieb und Spielrhythmus zurückkehren können.

Wie bereitet man sich gegen einen Gegner vor, der vier Klassen höher spielt?
Ich glaube zum einen, dass uns eine Analyse nicht wirklich viel bringt. Denn man muss sich schon klar sein, dass man auf einen Zweitliga-Absteiger mit all seiner spielerischen Klasse trifft. Zum anderen brauchen wir keine zusätzliche Motivation, da bin ich mir ziemlich sicher. Jeder von uns wird bis zur Haarspitze motiviert sein und alles aus sich herausholen.

Die Traumspiel-Elf war mit einem 1:8 gegen den FC Bayern zufrieden. Mit welchem Resultat wären Sie es am Mittwoch?
Es wäre schön, nicht mehr als fünf Tore zuzulassen.


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren