Coburg
Kanupolo

Coburger Kanupolo-Damen sind obenauf

Die Frauenmannschaft des Paddel- und Segelclubs Coburg legt auf dem Liblarer See mit fünf Siegen in sieben Partien einen gelungenen Auftakt in der Bundesliga hin. Positiv überrascht das PSC-Schülerteam bei einem Nachwuchsturnier.
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Starker Start für die PSC-Damenmannschaft (v.l.): Nele Schmalenbach, Jordan Pearse, Leonie Wagner, Pia Schwarz, Annika Knöpfel, Annika Adler, Jule Schwarz.  Foto: Katrin Schmalenbach
Starker Start für die PSC-Damenmannschaft (v.l.): Nele Schmalenbach, Jordan Pearse, Leonie Wagner, Pia Schwarz, Annika Knöpfel, Annika Adler, Jule Schwarz. Foto: Katrin Schmalenbach
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Die Paddeljacken und Neoprenhandschuhe werden langsam an den Haken gehängt und dafür die Campingausrüstung, Flip-Flops und die Spielerpässe hervorgeholt, denn die Kanupolo-Saison 2019 ist eröffnet. Die Mannschaften des Paddel- und Segelclubs (PSC) Coburg bestritten bereits mehrere Wettkämpfe, zum Teil bei eisigen Temperaturen.

Auf dem Essener Frühjahrscup, einem reinen Nachwuchsturnier im Grugabad der Stadt Essen, ging das Coburger Schülerteam an den Start. Nachdem zwei der älteren Spieler aus dem Vorjahr nun in der Jugendklasse spielen, ging das Team ohne große Erwartungen in den Wettkampf. Gleich im Auftaktspiel schlugen sie jedoch die Heimmannschaft Rothe Mühle Essen mit 7:2.

Nach zwei weiteren Siegen in der Vorrunde sicherten sie sich den zweiten Platz ihrer Gruppe hinter dem KC Wetter. Im Halbfinale stand der Coburger U14 die Mannschaft des WSF Liblar gegenüber, die als Gruppensieger favorisiert in das Spiel ging. Entgegen aller Erwartungen zogen die Schüler des PSC mit einem 5:2-Sieg ins Finale ein. Das Endspiel bestritten sie gegen den KC Wetter und mussten wie schon zuvor in der Gruppenphase eine Niederlage einstecken (2:4). Trotzdem boten sie ein gutes Spiel und freuten sich sehr über den zweiten Platz. Am selben Wochenende fuhr das Herrenteam des PSC Coburg auf das Philippsburger Kanupolo-Turnier, das alljährlich auf einem Altarm des Rheins ausgetragen wird.

Nach erfolgreichen Spielen gegen KSC Neckarau (4:3), KKP Bergheim (6:4) und DJK Ruhrwacht (4:3) war das Team schon sicher für das Halbfinale qualifiziert und konnte eine Niederlage gegen DRC Neuburg (1:4) verschmerzen. Im Halbfinale verloren die Coburger Herren gegen den taktisch besser aufgestellten KC Wetter (4:5). Im Spiel um Platz 3 lernten sie aus den Fehlern des Halbfinales und besiegten den KSV Glauchau mit 4:3.

Zweiter Spieltag ist ein Heimspiel

Die Damen-Bundesliga bestritt auf dem Liblarer See (Nordrhein-Westfalen) die ersten Spiele der diesjährigen Saison. Im Rennen um die Deutsche Meisterschaft ist auch das Damenteam des PSC Coburg. Die Spielerinnen bestätigten die gute Form des Vorjahres und lieferten einen erfolgreichen Spieltag und eine solide Grundlage für die Saison 2019 ab. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Siege gegen den amtierenden Meister ACC Hamburg (5:4) und den amtierenden Vizemeister Rothe Mühle Essen (6:5). Lediglich eine Niederlage mussten die Spielerinnen aus Nordbayern hinnehmen. In der letzten Partie unterlagen sie KCNW Berlin knapp mit 1:2.

In der Tabelle nehmen die Coburgerinnen nach dem ersten Spieltag den zweiten Tabellenplatz ein, punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Hamburg.

Der zweite Spieltag findet am zweiten Juliwochenende statt und ist für das Team von Trainer Klaus Schmalenbach ein Heimspiel. Ausgerichtet wird der Bundesligaspieltag vom PSC Coburg auf dem Vereinsgelände in Schney bei Lichtenfels.

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