Coburg
Tennis

Australian Open: Krawietz scheitert an Argentinier

Der Tennisprofi aus Witzmannsberg unterliegt in der ersten Qualifikationsrunde der Australian Open Marco Trungelliti mit 4:6 und 2:6.
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Kevin KrawietzJürgen Hasenkopf/Archiv
Kevin KrawietzJürgen Hasenkopf/Archiv

Nach 62 Minuten Spielzeit war das Abenteuer Australian Open für den Witzmannsberger Tennisprofi Kevin Krawietz am Mittwochabend um kurz nach 19 Uhr (Ortszeit) bereits wieder beendet. Die Nummer 231 der Welt musste sich bei ihrer ersten Einzel-Teilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier in der ersten Qualifikationsrunde in Melbourne Marco Trungelliti (Position 121) mit 4:6, 2:6 geschlagen geben.

"Leider war das nicht die beste Leistung von mir heute. Das ist bitter, ich bin enttäuscht", sagte Krawietz kurz nach dem Match. "Trungelitti ist ein guter Spieler, der jede kleine Chance ausnutzt. Klar, kann man so ein Match verlieren, aber es nervt ein bisschen, weil ich auf jeden Fall hätte besser spielen können." Der Argentinier, der immerhin schon viermal die zweite Runde eines Grand-Slam-Turniers erreicht hatte, spielte seine Erfahrung aus und ließ Krawietz vor allem bei seinen Aufschlägen kaum eine Chance. Der Witzmannsberger haderte mit seinen Returns und hatte folglich keinen einzigen Breakball, Trungelliti nutzte drei seiner acht Breakbälle.

Bei schwierigen äußeren Bedingungen mit starkem Wind erwischte Krawietz auf Hartplatz 12 des Melbourne Parks mit einem Ass einen Start nach Maß. Der 26-Jährige hatte im ersten Satz zwar etwas mehr Mühe bei seinen Aufschlagsspielen als sein Kontrahent, brachte aber seine ersten vier aber allesamt durch. (4:4). Im neunten Spiel gelang dem Argentinier dann das erste Break, nachdem Krawietz bereits mit 40:30 in Front gelegen hatte. Ohne Punktverlust in seinem Aufschlagsspiel brachte Trungelliti den ersten Satz ins Ziel (6:4).

Der zweite Satz war eine klare Angelegenheit für den Argentinier. Krawietz musste bereits sein erstes Service abgeben und musste so früh einen Rückstand aufholen. Die Entscheidung fiel im umkämpften fünften Spiel, in dem es dreimal Gleichstand gab, Trungelliti aber letztlich sein zweites Break in diesem Satz zum zwischenzeitlichen 4:1 glückte. Nach einer Stunde und zwei Minuten Spielzeit verwandelte die Nummer 121 ihren ersten Matchball und trifft nun in der zweiten Qualifikationsrunde auf den Briten James Ward.

Krawietz wird die Australian Open in den nächsten zehn Tagen weiter vor Ort verfolgen und fleißig für die kommenden Aufgaben trainieren. Das nächste Mal gefordert ist er ab dem 21. Januar beim ATP-Challengerturnier in Burnie, das sich rund 500 Kilometer südlich von Melbourne an der Nordküste der Insel Tasmanien befindet.



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