Coburg
Fußball-Landesliga Nordost

Angespannte Situation beim FC Coburg

Für die Vestekicker steht am Samstag viel auf dem Spiel. Beim SC Großschwarzenlohe, direkter Kontrahent im Kampf um den letzten rettenden Tabellenplatz, braucht die Elf von Trainer Lars Scheler einen Sieg.
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Es geht um viel, wenn ihre Mannschaft am Samstag beim Tabellennachbarn und Mitaufsteiger SC Großschwarzenlohe antritt: Lars Scheler (rechts), Cheftrainer des Landesligisten FC Coburg, und sein Assistent Frederic Martin (links) wollen ihr Team hochmotiviert sehen und fordern vor allem mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor; im Hintergrund FCC-Beiratsvorsitzender Hartmut Guhling. Foto: Timo Geldner
Es geht um viel, wenn ihre Mannschaft am Samstag beim Tabellennachbarn und Mitaufsteiger SC Großschwarzenlohe antritt: Lars Scheler (rechts), Cheftrainer des Landesligisten FC Coburg, und sein Assistent Frederic Martin (links) wollen ihr Team hochmotiviert sehen und fordern vor allem mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor; im Hintergrund FCC-Beiratsvorsitzender Hartmut Guhling. Foto: Timo Geldner

Überlebenskampf pur beinhaltet das Duell zwischen den beiden letztjährigen Landesliga-Aufsteigern SC Großschwarzenlohe (14./34 Punkte) und FC Coburg (15./33). Die Gäste, die fast die gesamte Spielzeit über auf einem Nicht-Abstiegsplatz rangierten, rutschten zuletzt trotz ansprechender Leistungen gegen Bamberg auf den obersten Schleudersitz ab.

Bei einer Niederlage wäre der Gang in die Abstiegsrelegation besiegelt. Im Falle eines Sieges oder eines Unentschiedens würde die Entscheidung diesbezüglich auf das Punktspielfinale am 18. Mai vertagt, an dem die Truppe von Trainer Lars Scheler den FC Lichtenfels empfängt.

SC Großschwarzenlohe - FC Coburg

"Nur mit einem Sieg in Großschwarzenlohe haben wir weiterhin alles in der Hand, deshalb erwarte ich von meiner Mannschaft, dass sie alles gibt, diszipliniert zur Sache geht und vor allem im Abschluss mehr Kaltschnäuzigkeit zeigt als in den vergangenen Partien", bekennt Scheler. Daniel Alles, der gegen Bamberg nach einem Muskelbündelriss einen Kurzzeiteinsatz verzeichnete, kehrt anstelle von Sertan Sener in die Anfangsformation zurück. Der für Lukas Mosert in die Rolle des Spielmachers geschlüpfte Leistungsträger befindet sich im Urlaub.

FC Coburg: Churilov/ETW Krempel - Scheler, Kimmel, Schmidt, Teuchert, Knie, Gökhan Sener, König, A. Guhling, Alles, McCullough, Sam, Riedelbauch, H. Guhling, Bayersdorfer - Es fehlen: Heinze, Carl, Dilauro, Kolb (alle verletzt), S. Sener (im Urlaub), Mosert (nicht mehr im Kader) - Trainer: Lars Scheler.

FC Lichtenfels - TSV Sonnefeld

Revanche - darauf wird das Team des FC Lichtenfels aus sein, wenn es Samstag (14 Uhr) im Karl-Fleschutz-Stadion zum Aufeinandertreffen mit dem TSV Sonnefeld kommt. Denn beim Hinspiel blamierte sich das Team des Trainergespanns Alexander Grau und Christian Goller beim abgeschlagenen Tabellenletzten. Das 1:0 für Sonnefeld ist auch weiterhin der einzige Sieg der Sonnefelder.

"Wir wollen einen Dreier holen, aber das wird auch gegen Sonnefeld kein Selbstläufer. Ihre Spiele verliefen in den letzten Wochen oft recht eng, denn sie stehen sehr defensiv. Da muss man erst mal durchkommen", verweist Goller auf die knappe 0:1-Heimniederlage der Sonnefelder zuletzt gegen den SC Großschwarzenlohe. Trotz einer abermals dezimierten Mannschaft schnupperten die Sonnefelder am Punktgewinn.

Respekt vor den Sonnefeldern

Die Einstellung der Sonnefelder beeindruckt Goller: "Sonnefeld muss man Respekt zollen. Von Anfang an hat man da eigentlich solch eine Saison erwartet. Trotzdem muss man auch in diesen Zeiten erst mal so zusammenhalten, wie sie es tun.

Hoffentlich lohnt sich das und sie machen in der Bezirksliga in geordneten Bahnen weiter. Nicht viele Mannschaften halten bis zum bitteren Ende so zusammen wie die Sonnefelder."

TSV Sonnefeld: Rang/ETW Schorn - Baierl, Beyer, Schneider, Günnel, Krämer, Hummel, Herring, Kunick, Heider, Wandrai, Müller, Batke, Muff, Jacob - Es fehlen: Brückner (verletzt), Scheler, Wodniok (beide verhindert) - Trainer: Heiko Schröder.

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