Coburg
Toto-Kreispokal

Toto-Pokal: Besondere Begegnung für Teuchert

Bei Sylvia Ebersdorf steigt am Mai-Feiertag das Finale gegen den FC Coburg. Zuvor treten ab 14 Uhr im Damen-Endspiel die Teams des TSV Ketschenbach und SV Steinwiesen an.
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Der Ebersdorfer Trainer Olaf Teuchert (rechts) trifft im Toto-Pokal-Endspiel (Anpfiff 17 Uhr in Ebersdorf) auf seinen Ex-Klub FC Coburg. Dabei kommt es auch zum Wiedersehen mit Marc Schwesinger (links), der allerdings bereits seit der Winterpause wegen einer schweren Knieverletzung pausieren muss. Foto: Albert Höchstädter
Der Ebersdorfer Trainer Olaf Teuchert (rechts) trifft im Toto-Pokal-Endspiel (Anpfiff 17 Uhr in Ebersdorf) auf seinen Ex-Klub FC Coburg. Dabei kommt es auch zum Wiedersehen mit Marc Schwesinger (links), der allerdings bereits seit der Winterpause wegen einer schweren Knieverletzung pausieren muss. Foto: Albert Höchstädter
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Am 1. Mai findet auf dem Sportgelände des SC Sylvia Ebersdorf das Kreispokalfinale der Frauen und Herren statt. Um 14 Uhr treffen die Fußballerinnen des SV Steinwiesen auf den TSV Ketschenbach. Um 17 Uhr wird dann das Finale bei den Herren zwischen dem SC Sylvia Ebersdorf und dem FC Coburg angepfiffen.

Im Endspiel der Herren gilt der FC Coburg als Favorit. Sowohl der Tabellenführer der Bezirksliga als auch die gastgebenden Ebersdorfer als Dritter der Kreisliga Coburg sind in der Meisterschaft noch voll gefordert. Vor allem den Ebersdorfern passt der Termin überhaupt nicht ins Konzept.

Kritik am Termin

Deshalb verlegten die Sylvianer ihr für Sonntag vorgesehenes Punktspiel gegen den schärfsten Konkurrenten im Kampf um die Vizemeisterschaft, den TSV Marktzeuln, auf Mittwoch, 13. Mai um 18.30 Uhr.

Doppelbelastung wäre zu viel

Die Doppelbelastung Freitag/Sonntag ist aus Sicht von Trainer Olaf Teuchert in so einer wichtigen Saisonphase den Spielern nicht zumutbar. Nicht nur für den Ebersdorfer Übungsleiter ist das Finale gegen sein ehemaligen Klub FC Coburg etwas ganz Besonderes, auch die Organisatoren um Kreisspielleiter Egon Grünbeck ("Der Termin ist bayernweit vorgegeben und kann daher nicht verändert werden") erhoffen sich eine große Zuschauerresonanz: "Es ist angerichtet. Das Rahmenprogramm stimmt auch".

Für Coburg ist das Double möglich

Die Gäste vom FC Coburg werden ohne ihre Offensiv-Abteilung Eichhorn, Sam und Reich antreten, weitere Leistungsträger sollen geschont werden. Trotzdem will die Mannschaft um Ersatzkapitän Eric Heinze den Pott holen. Mehr noch: "Am Wochenende ist für uns ja sogar das Double möglich, denn wenn wir am Sonntag das Derby gegen den TSV Meeder gewinnen, dann sind wir vorzeitig Bezirksliga-Meister," weiß der Sportliche Leiter Sascha Heuschkel.

TSV Ketschenbach Außenseiter

Bei den Damen qualifizierte sich der SV Steinwiesen durch ein 10:1 in Rothenkirchen und durch ein 4:0 gegen den TSV Heldritt für das Pokalendspiel und gilt als klarer Favorit. Immerhin spielt der Kreisligist eine Klasse höher als der Kontrahent aus Ketschenbach, der im Halbfinale die SG Lichtenfels/Neuensee mit 5:2 bezwang. Bisherige Kreispokalsieger waren der SC Steinbach und der FC Fortuna Roth.
Wie die Kreisbeauftragte für Frauen- und Mädchenfußball, Monika Jüttner, bei der Pressekonferenz in Ebersdorf bekannt gab, werde es am Finaltag ein buntes Rahmenprogramm mit Torschussanlage und Gewinnspiel geben. Aus Sicht der Frauen sei der gemeinsame Termin mit den Männern eine feine Sache, da dadurch der Zuschauerzuspruch größer sei. ct/han

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