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Coburg
Handball

Spiel in Baunatal wird nochmal gespielt

In der 2. Handball-Bundesliga hat das Bundessportgericht dem Einspruch des HSC 2000 Coburg nach dem Punktspiel in Baunatal (24:24) stattgegeben. Es wird ein Wiederholungsspiel geben. Allerdings steht der Termin beim Schlusslicht noch nicht definitiv fest.
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Auch Matthias Gerlich will beim Wiederholungsspiel in Baunatal zeigen, dass das 24;24 ein "Versehen" war. Beim Schlusslicht soll dann im zweiten Anlauf ein HSC-Sieg gelingen. Foto: Albert Höchstädter
Auch Matthias Gerlich will beim Wiederholungsspiel in Baunatal zeigen, dass das 24;24 ein "Versehen" war. Beim Schlusslicht soll dann im zweiten Anlauf ein HSC-Sieg gelingen. Foto: Albert Höchstädter
Coburg — Das Auswärtsspiel des HSC 2000 Coburg in Baunatal wird wiederholt. Das Bundessportgericht gab am Dienstag dem Antrag des HSC 2000 Coburg auf ein Wiederholungsspiel statt. HSC-Justiziar Marten Beck war bei der Verhandlung in
Frankfurt dabei und erfolgreich.
Das Ergebnis der Verhandlung vor dem Bundessportgericht in Frankfurt hinsichtlich des Einspruchs aus dem Baunatal-Spiel steht fest: das Spiel wird wiederholt. Dies teilte HSC-Justiziar Marten Beck den Verantwortlichen des HSC 2000 Coburg am späten Nachmittag telefonisch aus Frankfurt mit.
Im Spiel in Baunatal wurde in der Schlussminute der Baunataler Andreas Bornemann als siebter Feldspieler eingewechselt. Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte dieser den Ausgleichtreffer zum 24:24, woraufhin die HSCler zum schnellen Angriff übergingen.
Philipp Seitle warf den Ball als Bogenlampe in Richtung des leeren Gegnertores, wo dieser dann im Torkreis irregulär durch den Baunataler Feldspieler Dennis Weinrich abgewehrt wurde. Der fällige Siebenmeter-Pfiff durch die Unparteiischen blieb aber aus.
Der HSC 2000 Coburg legte daraufhin Einspruch gegen die Spielwertung ein und stellte einen Antrag auf ein Wiederholungsspiel. Diesem wurde vor dem Bundessportgericht in Frankfurt stattgegeben. Der Termin für das Wiederholungsspiel wird in Kürze bekanntgegeben, insofern keine Rechtsmittel eingelegt werden.
HSC-Geschäftsführer Stefan Apfel zeigte sich erfreut über das Urteil: "Vielleicht hilft es uns ja, nochmals den einen oder anderen Platz in der Tabelle hoch zu klettern." ll
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