Coburg
HSC 2000 Coburg

Seitle geht in die Schweiz - Ersatz kommt nicht

"Es wird keinen Ersatz geben". Stefan Apfel, Vorstandssprecher des HSC 2000 Coburg, versicherte gestern, dass trotz des überraschenden Wechsels von Philipp Seitle, der Kader des Handball-Zweitligisten nicht mehr ergänzt wird.
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Philipp Seitle wechsel von Coburg zum schweizer Traditionsverein GC Amicitia Zürich. Foto: CT-Archiv
Philipp Seitle wechsel von Coburg zum schweizer Traditionsverein GC Amicitia Zürich. Foto: CT-Archiv
Seitle war auf der Spielmacherposition hinter Neuzugang Adnan Harmandic von der HSG Wetzlar und Till Riehn ohnehin nur noch als Nummer drei vorgesehen. Seitle, seit 2014 im Dienste des HSC, wird in der kommenden Saison in der Schweiz auf Torejagd gehen. Der Rückraumspieler wechselt zum Traditionsverein GC Amicitia Zürich und dessen Kooperationsverein SG Horgen (Nationalliga B). Gerüchte, nachdem der kleine Aufbauspieler, der in der Vorrunde zu relativ wenig Einsatzzeiten kam, aber am Ende der letzten Saison starke Spiele für den HSC absolvierte, Coburg verlässt, gab es schon lange. Jetzt ist sein Weggang perfekt.

Vertrag konnte ich nicht ablehnen

"Ich habe mich in Coburg sehr wohl gefühlt, die Fans und die Stimmung waren einmalig, auch schon in der 3. Liga", sagt Seitle.
Das Angebot eines langfristigen Vertrags in der Schweiz, das mit einer guten beruflichen Perspektive verbunden ist, habe er jedoch nicht ablehnen können.
"Ich möchte mich herzlich beim Verein bedanken, dass ich trotz laufenden Vertrags wechseln darf. Natürlich wünsche ich dem Verein und besonders meinen Freunden in der Mannschaft eine weiterhin erfolgreiche Zeit und alles Gute", sagt Seitle.
Trainer Jan Gorr bedauert natürlich den Abgang seines Rückraumspielers, kann aber seine Beweggründe durchaus nachvollziehen: "Es ist immer schade, wenn uns ein Teil unseres Teams verlässt. Aber ich kann sehr gut verstehen, dass Philipp diese Chance auf eine langfristige Perspektive, sowohl auf, als auch neben dem Feld, nutzen möchte. Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg bei seiner neuen Station", sagt Gorr. Diesen Wünschen schließen sich auch Stefan Apfel und Geschäftsführer Wolfgang Heyder an: "Wir haben Philipp als hervorragenden Sportsmann kennengelernt und wünschen ihm alles Gute in der Schweiz. Wir sind sicher, er wird auch dort seinen Weg machen.
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