Coburg

Jeder will am Muppberg dabei sein

Die traditionsreiche 13. Auto-Rallye des AMC Coburg vor den Toren Neustadts ist ein Anziehungspunkt. Am Samstag, 6. Juni, gehen viele Piloten an den Start. Bis jetzt gab es beim Veranstalter 70 Nennungen.
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Die einheimischen Rallyefans freuen sich vor allem auch auf den Ex-FIA-Rallye-Europameister von 2006, auf Michael Stoschek.
Die einheimischen Rallyefans freuen sich vor allem auch auf den Ex-FIA-Rallye-Europameister von 2006, auf Michael Stoschek.
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Seit Tagen klingelt das Telefon, quellen das E-Mail-Postfach und der richtige Briefkasten bei den Rallye-Verantwortlichen des AMC Coburg im ADAC regelrecht über. Der Eingang von Nennungen zur 13. ADAC-Rallye "Rund um den Muppberg" am Samstag, 6. Juni, übertrifft alle Erwartungen.


Über 70 Nennungen

Bislang liegen im Veranstaltungsbüro bei Hans-Joachim Autsch (Weidhausen) über 70 Nennungen aus dem gesamten süddeutschen Raum vor, "so dass wir davon ausgehen können, eine spannende Rallye zu erleben!" Darunter befinden sich unter anderem mit dem Nailaer Bernd Michel (Mitsubishi), dem Hofer Helmut Hodel (VW Golf) und dem Tirschenreuther Max Schmid (Peugoet) einige Titelträger, nordbayerische ADAC- oder bayerische Meister (BMV), darunter auch der mehrfache bayerische Rallyemeister Reinhard Honke aus Himmelkron. Hinzu kommt auch mit Gerrit Schmitt (Opel Kadett) das schnelle Teams aus dem benachbarten Hessen.

Die einheimischen Rallye-Fans dürften ihr Augenmerk aber sicher auch auf den Coburger Michael Stoschek richten, der wieder seinen historischen BMW 2002 an den Start bringen wird. Zu sehen ist aber auch der aus dem Hohenloher Land kommende Fritz Köhler mit seinem kanariengelben BMW M 3, mit dem er fast in jedem Jahr einer der Favoriten um den Sieg ist, den er jedoch noch nie einfahren konnte.

Da sich der Redaktionsschluss mit dem Nennschluss heuten am 2. Juni überschnitten hat, dürften noch einige Hochkaräter zum endgültigen Teilnehmerfeld dazu kommen, "denn die Erfahrung lehrt, dass viele erst in allerletzter Minute ihre Nennung abgeben", so die Verantwortlichen beim AMC Coburg.

Nach der turnusmäßigen Pause im vergangenen Jahr werden im Coburger Land am kommenden Samstag wieder die Motoren hochgezüchteter Fahrzeuge zu hören sein, und die Motorsport-Fans dürfen sich auf "tolle Rallye-Action" freuen, vor allem am Zuschauer-Rundkurs vor den Toren des Startortes Neustadt.


Kontakt zu den Piloten und Autos

Zudem bietet sich auf dem nur wenige Gehminuten entfernten Gelände der ehemaligen Firma Gehrlicher Solar AG die Möglichkeit, mit den Teilnehmern direkten Kontakt aufzunehmen. Denn schon am Freitag vor der Rallye wird dort ein großes Zelt aufgebaut, dem Dreh- und Angelpunkt der samstäglichen Rallye.

Von dort aus starten die Teams dann zu den zwei identischen Runden über die drei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP), die bis auf zwei Kilometer geschottertem Geläuf, ausschließlich auf Asphalt ausgefahren werden. Und zum Rallyezelt kehren sie auch wieder zurück und warten auf den Aushang der Ergebnisse und die Siegerehrung.

Über die Lage der beiden weiteren Wertungsprüfungen schweigt sich Coburgs Rallye-Leiter Uwe Jentsch (Hummeltal) aus, "schließlich wollen wir zum einen heimliches trainieren verhindern und zum anderen schon eine gewisse Chancengleichheit zwischen den auswärtigen und den einheimischen Teilnehmern wahren."

"Die Umbenennung der Rallye des AMC Coburg in 13. ADAC-Rallye Rund um den Muppberg ist im Übrigen ein kleines Dankeschön an die uns überaus vorurteilsfrei entgegen gekommenen Genehmigungsbehörden und die betroffenen Anlieger sowie an die zahlreichen und begeisterten Fans", so AMC-Organisationsleiter Jochen Autsch (Weidhausen) bei einem Gespräch mit Journalisten. Die Coburger Rallye hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Prädikate erhalten und zählt zu den überregionalen nord- und gesamtbayerischen Meisterschaften von ADAC und BMV (bayererischer Motorsport-Verband) sowie zu den regionalen Pokalserien wie dem Nord-Ost-Oberfranken-Pokal und dem Regional-Pokal Oberfranken, aber auch zum bundesweiten DMSB (Deutscher Motorsport-Bund)-Pokal sowie zum Golf 1.8 Cup.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.amc-coburg.de. gpl
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