Coburg
Fussball-Kreisliga Coburg

Einberg schon heiß auf Sylvia

Vor dem Kreisliga-Schlager am Sonntag wartet noch Gastgeber Spvg Ahorn auf die Rothosen am 2. Doppelspieltag.
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Auch gegen eine zahlenmäßige Übermacht, wie hier gegen den TBVfL, hatte Einberg meist eine Antwort. Dies soll auch in Ahorn und vor allem gegen Ebersdorf am Sonntag so bleiben. Foto: Albert Höchstädter
Auch gegen eine zahlenmäßige Übermacht, wie hier gegen den TBVfL, hatte Einberg meist eine Antwort. Dies soll auch in Ahorn und vor allem gegen Ebersdorf am Sonntag so bleiben. Foto: Albert Höchstädter
Der 2. und offiziell letzte Doppelspieltag steht im Fußball-Kreis Coburg bevor. Am Freitag ist generell um 18 Uhr Anstoß und am Sonntag geht es zur Regelzeit um 15 Uhr los. Lediglich die formstarken Coburg Locals spielen am Sonntag in der Kreisliga erst um 17 Uhr gegen den SV Heilgersdorf.


Sechs Teams sind zweistellig

Die sechs Bestplatzierten können nach einem Fünftel der Saison schon auf ein zweistelliges Punktekonto blicken. Überraschend hierbei sicherlich die Coburg Locals. Nach zwei Niederlagen zum Start, gab es zuletzt drei Siege und ein Remis. Am Wochenende rechnen sich die Mannen um Teammanager und Torjäger Alexander Sapov auch in Großgarnstadt eine Siegchance aus, denn das Tabellenschlusslicht ist bislang noch im Sommerpausenmodus und kann die Abgänge und Verletzten nicht kompensieren.
Ebenso nicht zu erwarten war der gute Start des Aufsteigers aus Fürth.
Die TSSV muss nun aber zum Spitzenreiter Pfarrweisach und Spielertrainer Achim Engel wird auch für diese schwierige Partie einen Matchplan entwickeln, um vielleicht einen Zähler zu entführen.
In Ebersdorf ist die große Euphorie eingebremst, denn die Punktverluste bei beiden Neustadter Vertretern in Fürth und zuletz beim TBVfL waren nicht einkalkuliert. Im Hügelsee-Stadion gegen Staffelstein wollen Engelmann & Co. zurück in die Erfolgsspur.
Ganz anders ist die Gefühlslage in Einberg. Sechs Spiele ungeschlagen machen eine breite Brust und so wollen die Rothosen auch in Ahorn auflaufen.
Das Team der Stunde ist der TSV Meeder. Die Schiller-Elf feierte zuletzt einen 5:0 und 6:0 Kantersieg und stellt mit bereits 22 Treffern die beste Offensive. Zuhause gegen den TBVfL will der TSV nachlegen und die Puppenstädter müssen auf Sinan Bulat wegen einer Knieverletzung verzichten. Allerdings hauchte der Punktgewinn gegen Ebersdorf den Schützlingen von Marco D'Antimi neues Selbstvertrauen ein.
Der bisher enttäuschende SV Ketschendorf strebt gegen Aufsteiger Bad Rodach einen Dreier an und will Wiedergutmachung für die Schmach gegen Meeder.
Ähnlich ergeht es der TSG Niederfüllbach, die nach der 1:6-Klatsche nun in Coburg ein anderes Gesicht zeigen muss. Die Landesliga-Reserve setzte schon 27 Spieler ein, was das Potenzial des Fusionsvereins unterstreicht, jedoch konnten die Bernhard-Junge nur einen Sieg aus vier Partien feiern.


Die Spiele am Sonntag

An Sonntag duellieren sich die Aufsteiger Fürth und Coburg. Die Zweite des FCC muss dabei auf dem kleinen Platz versuchen, die technischen Vorteile auszuspielen, aber bislang konnte kein Team in Fürth einen Dreier entführen.
Die Zuschauer am Buchberg bekommen das 3. Heimspiel in Folge gegen den TSV Pfarrweisach geboten. Goalgetter Philipp Bauer spekuliert auf ein Sechs-Punkte-Wochenende. Das Kellerduell bestreiten Niederfüllbach gegen den SV Großgarnstadt. Auch der TBVfL Neustadt/W. und der TSV Bad Rodach wollen Punkte sammeln, um die Mittelfeldplätze im Blick zu behalten. Spitzenspiele steigen in Einberg (gegen Ebersdorf) und in Staffelstein (gegen Meeder). Alle vier Teams gehören zum Favoritenkreis. Das Match zwischen Schwabthal und Ahorn kann entscheiden, wohin die Reise für das jeweilige Team geht. Den Abschluss um 17 Uhr bilden die Coburg Locals gegen den SV Heilgersdorf.
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