Rödental

Die "Frösche" arbeiten fleißig an ihrem Comeback

SpVgg Froschgrund Mittelberg nimmt ab der neuen Saison wieder an der Punktrunde teil. Marc Wachter wird Trainer und Johannes Kreidler Spielleiter.
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Daumen hoch für Fußball in Mittelberg! Vorsitzender Wolfgang Fischer (links) und sein künftiger Spielleiter Johannes Kreidler werden in der Spielzeit 2017/2018 wieder eine Mannschaft melden. Fotos: Archiv/privat
Daumen hoch für Fußball in Mittelberg! Vorsitzender Wolfgang Fischer (links) und sein künftiger Spielleiter Johannes Kreidler werden in der Spielzeit 2017/2018 wieder eine Mannschaft melden. Fotos: Archiv/privat
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Trotz Minusgrade ist Marc Wachter heiß. Heiß auf Fußball bei der SpVgg Froschgrund Mittelberg. Das erste - zugegeben inoffizielle - Training fand bereits statt: Am Dreikönigstag lud der künftige Cheftrainer des B-Klassisten zu einem freiwilligen Lauf nach Mittelberg ein. Und prompt standen elf Freiwillige auf der Matte.
"Ein gutes Zeichen" für den ehemaligen Coach der SG Rödental und des FC Haarbrücken. Mit elf Mann würde er ins Abenteuer "SpVgg Froschgrund Mittelberg 2017" allerdings nicht starten. "Wir haben mehr als 20 Jungs, die ab der neuen Punktrunde die Schuhe für die Frösche schnüren werden." Wie gesagt: Marc ist heiß aufs Kicken. Aber nicht nur der 43-Jährige.

Mit "Wir" meint er nämlich auch seinen Heavy Metal-Kollegen und künftigen Spielleiter Johannes "Tretmine" Kreidler. Die (Schnaps)-Idee, den Klub aus seinem Dornröschenschaf zu erwecken, wurde quasi am Biertisch geboren. Während eines Konzerts philosophierten die beiden Musik- und Fußballfreunde über "ihre gemeinsame Sache". Schnell fand das Duo noch während des Musikfestivals Mitstreiter, die ebenfalls begeistert von diesem Vorhaben waren und sich spontan bereit erklärten, wieder Fußball zu spielen.

"Das sind fast alles Typen so um die 28, 29 und 30 Jahren. Also keine so jungen Hüpfer mehr, aber auf die kann man sich absolut verlassen", freut sich Wachter, für den Disziplin in all seinen Jahren als Spieler (u.a. beim VfL Neustadt und DJK/TSV Rödental) und erst Recht als Trainer oberste Priorität genoss.

Zuverlässigkeit ist bei Wachters und Kreidlers Vorhabens besonders wichtig, denn nicht das erste Mal versucht der Mittelberger Klub fußballerisch wieder auf die Füße zu kommen. Vor zwei Jahren wollte Hans Werner (jetzt Trainer beim SC Hassenberg) ebenfalls einen Neuanfang initiieren, hatte nach Vereinsangaben damals genügend Spieler für einen Re-Start, ehe das Projekt doch noch aufgrund zahlreicher Absagen der Fußballer - meist 18, 19 und 20-jähriger Kicker - scheiterte.

Doch das ist längst Schnee von gestern. Wachter ist optimistisch, dass "Neuanfang II" klappt und dass es bereits Mitte dieses Jahres mit der Meldung eines neuen Froschgrund-Teams funktioniert.


Vorsitzender Fischer hilft mit

Die Verantwortlichen des Rödentaler Klubs seien informiert und unterstützen das Duo nach besten Kräften. Mittelbergs Vorsitzender Wolfgang Fischer ist ebenfalls guten Mutes, dass auf seiner schmucken Anlage ab nächster Saison endlich wieder die Kugel rollt. Sollten Passablösesummen für Neuzugänge anfallen, dann würden diese von Vereinsseite übernommen.

Profitiert haben die beiden "Abenteurer" Wachter und Kreidler bei ihrer Suche nach künftigen SpVgg-Spielern nach eigenen Angaben auch vom Zusammenschluss der SG Rödental und des TSV Mönchröden. Da hätten sich nämlich mehrere Spieler nicht wirklich mitgenommen gefühlt und waren oder sind unzufrieden.

"Zu uns kommen aber auch Leute aus anderen Landkreisen oder ehemalige Kicker, die vor einigen Jahren aus beruflichen oder privaten Gründen einfach keine Zeit mehr hatten zu kicken und jetzt wieder Lust aufs Leder haben", beschreibt Wachter kurz die personellen Planungen.

Namen möchte er zwar noch nicht nennen, aber er ist davon überzeugt, dass die "Frösche" schon bald wieder lautstark in Mittelberg quaken und mit einer schlagkräftigen Truppe das Rennen in einer B-Klasse aufnehmen. Denn nicht nur Wachter ist "heiß" auf etwas Neues.




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