Überhaupt gab es während der gut zweistündigen Zusammenkunft, die von FCL-Vorsitzenden Thomas Neckermann eröffnet wurde, kaum Wortbeiträge der vollzählig versammelten Vereinsvertreter. Lediglich registriert und notiert wurde der vom Bezirksspielausschuss noch abzusegnende Entwurf der Kreisspielleitung zu diesem Thema.

Dieser sieht laut Helmut Dinkel vor, dass die aktuell neun A-Klassen-Gruppen im Spielkreis mit 126 Mannschaften auf dann sechs A-Klassen und sechs B-Klassen aufgeteilt werden. Wobei sich die B-Klassen zum einen aus den Teams zusammensetzen, die sich momentan noch im Reservespiel-Betrieb ohne Aufstiegsrecht (A5 Coburg/Lichtenfels sowie A1 und A2 Kronach) befinden und dann in Konkurrenz spielen müssen. Und zum anderen aus den Absteigern der A-Klassen, was pro Gruppe 30 Prozent der Vereine sind. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das fünf Absteiger aus den 15er- und 16er-Gruppen sowie vier aus den 14er-Gruppen.

Kein Widerspruch zur Abkoppelung


Keinen Widerspruch gab es auch zur Abkoppelung des Spielbetriebs auf Bezirksebene von dem der Kreise. Von den normalerweise zwei freien Plätzen spielen in den beiden Bezirksligen künftig die beiden Abstiegs-Relegationsteilnehmer der West- und der Ost-Gruppe einen unter sich aus.

Für die sechs Vizemeister der Kreisligen gibt es somit im "Regelfall" nur noch einen einzigen freien Platz. Ein klarer Nachteil für die nächsten Vizemeister, wenngleich die Abkoppelung ohne Zweifel Vorteile in der gesamten Spielplangestaltung bringt.

Lob zollten sowohl KSL Dinkel als auch Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram den Spielkreis-Meistern für die hundertprozentige Beteiligung am Erdinger-Cup der Meister, der am vergangenen Samstag auf dem Platz in Oberlangenstadt ausgespielt worden ist.

Sportgerichtsfälle nahmen ab


Von 38 Sitzungen des Kreis sportgerichts, in denen 502 Fälle bearbeitet wurden, berichtete dessen Vorsitzender Siegfried Baier. Das entspricht einem Rückgang um 66 Fälle. Bezirkschef Bram hofft, dass diese erfreuliche Entwicklung keine Eintagsfliege ist. Baier betonte, dass das Kreissportgericht in Zukunft rigoros gegen das Abbrennen von Feuerwerkskörper vorgehen werde. 200 Euro nannte er dabei als Mindeststrafe.

Kreis-Schiedsrichterobmann Wolfgang Klerner machte darauf aufmerksam, dass sich Ausschreitungen scheinbar immer mehr vom Herren- in den Jugendbereich verlagern. Junge Schiedsrichter würden inzwischen sogar lieber im Herren-Bereich pfeifen, da ihnen dort mehr Verständnis entgegengebracht werde. Hingegen seien Beleidigungen der Referees von Zuschauern und Eltern und sogar Spielabbrüche bis in den Kleinfeldbereich zunehmend.

Auf Wunsch der Vereine werden die Spiele in der Kreisliga Coburg/Lichtenfels (im Gegensatz zur Kreisliga Kronach) weiterhin von Schiedsrichtergespannen geleitet. Das macht sich allerdings im SR-Pool mit einer Summe für die Kreisliga von 19.720 Euro bemerkbar, wie dessen Verwalter Willi Stefanek bemerkte. Auf die A-Klasse 6 entfielen 6311 der insgesamt 87.840 Euro für den Bereich Coburg/Lichtenfels.

Saisonverlauf


Der Saisonstart erfolgt am Wochenende 28./29. Juli. Nach den Spielen am 18. November beginnt die Winterpause, die am 17. März 2013 endet. Letzter Spieltag ist am 1. Juni 2013. Ab Mittwoch, 5. Juni, wird dann die Relegation ausgetragen. Hierbei werden bei Punktgleichheit wieder Entscheidungsspiele auf neutralem Platz ausgetragen.

Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram informierte die Anwender darüber, dass der elektronische Spielbericht vorerst noch nicht eingeführt wird.

Die Vereine einigten sich darauf, die Eintrittspreise beizubehalten. Für die Kreisliga bedeutet das: Herren 3,50, Rentner 2,50 und Damen ein Euro. Für die A-Klasse ergeben sich die Beträge zwei bzw. ein Euro. Damen haben hier freien Eintritt. Generell nichts bezahlen müssen Jugendliche bis 18 Jahre. Die Winterarbeitstagung der Kreisliga findet am 17. Februar 2013 beim SV Heilgersdorf statt.