Fußball-Bezirksoberligist TSV Mönchröden hat einen neuen Trainer für die Saison 2011/2012 verpflichtet. Dabei handelt es sich um den langjährigen Mannschaftskapitän Matthias Christl (36), der derzeit noch beim Kreisklassen-Tabellenführer SV Großgarnstadt engagiert ist.
Christl tritt bei den "Mönchen" im Sommer die Nachfolge von Heinrich Dumpert an. Gegenüber dem Tageblatt meinte Christl:
"Ich freue mich natürlich sehr auf diese reizvolle Aufgabe. Und ich bin überzeugt, dass meine Jungs in Großgarnstadt in der Rückrunde noch einmal richtig Gas geben werden und wir den Aufstieg schaffen".

Verständnis in Großgarnstadt


Christl ist erleichtert, dass man beim SVG Verständnis für seine Entscheidung zeigte, schließlich sei es für ihn ja auch eine große Chance bei seinem Heimatverein künftig höherklassig als Trainer zu arbeiten.
Der Vertrag von Heinrich Dumpert wurde beim TSV nicht verlängert. Zu den Gründen äußerst sich Präsident Hans-Joachim Lieb wie folgt: "Die Chemie zwischen unseren künftig in der Fußball-Abteilung verantwortlichen Funktionären und dem jetzigen Trainer passt einfach nicht. Deshalb haben wir uns zum Wechsel entschlossen".

Lieb: "Chemie hat nicht gepasst"


Und Lieb weiter: "Ich hätte mir persönlich aber durchaus vorstellen können, mit Heiner Dumpert noch ein Jahr weiterzumachen." Der Ex-Profi übernahm die "Mönche" vor eineinhalb Jahren in einer schwierigen Phasen nach dem Landesliga-Abstieg und schaffte trotz zahlreicher Abgänge den Ligaerhalt.
Nach dem in der Winterpause 2010/2011 mehrere Spieler vom insolventen Ligakonkurrenten DVV Coburg verpflichtet wurden, konnte der drohende Absturz in die Bezirksliga mit einer starken Rückrunde verhindert werden. Inzwischen hat Dumpert das junge Team erfolgreich in der Bezirksoberliga etabliert.


Erfolgsgaranten der "Mönche"



Bei den "neuen" Verantwortlichen im "Wildpark" handelt es sich um alles andere als Unbekannte: Mit Reiner Geier, Wolfgang Heland und Jens Zschach steigen nach zweijähriger Pause die ehemaligen Erfolgsgaranten der "Mönche" wieder ein, die die Geschicke bereits zu Landesliga-Zeiten lenkten. Geier hat schon seit einiger Zeit "ein Ohr an der Mannschaft" und auch maßgeblichen Anteil an der Verpflichtung von Christl.

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