Sonnefeld
Fussball-Kreisliga Coburg

Basti Renk nagelte zum 2:0 ein

Sein TSV Sonnefeld gewann in Schwürbitz das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Kreisliga gegen den TSV Staffelstein 3:0 und ist Bezirksligist.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der TSV Sonnefeld siegte im Entscheidungsspiel gegen den TSV Staffelstein mit 3:0 und ist Meister der Kreisliga Coburg/Lichtenfels sowie Direktaufsteiger in die Bezirksliga West. - Nach dem Abpfiff vor 1300 Zuschauern jubelten die Sonnefelder und die Fans zu Recht, denn der Sieg war verdient. Foto: Steffen Huber
Der TSV Sonnefeld siegte im Entscheidungsspiel gegen den TSV Staffelstein mit 3:0 und ist Meister der Kreisliga Coburg/Lichtenfels sowie Direktaufsteiger in die Bezirksliga West. - Nach dem Abpfiff vor 1300 Zuschauern jubelten die Sonnefelder und die Fans zu Recht, denn der Sieg war verdient. Foto: Steffen Huber
Der TSV Sonnefeld ist Meister der Kreisliga, obwohl es während der Serie oft nicht danach aussah. Mit 3:0 wurde der am Ende der Serie punktgleiche TSV Staffelstein verdient geschlagen. Spielertrainer Basti Renk nagelte einen Freistoß zur Entscheidung in den Kasten, nachdem in der ersten Halbzeit schon Kappenberger TW Tietze überlistet hatte und Jacob noch am Ende auf 3:0 erhöhte.
Während der TSV Sonnefeld jetzt feiern und die Serie erfolgreich abhaken kann, muss der TSV Staffelstein schon am Samstag in Ebing gegen den SV Memmelsdorf/O. II in der Relegation ran. Dabei hofft der Kreisliga-Vize doch noch auf den Aufstieg.
Durch den Zuschauerandrang - um die 1300 Zuschauer - begann die Partie in Schwürbitz gut zehn Minuten später.


Ohne Abtasten Vollgas

TSV Staffelstein - TSV Sonnefeld 0:3 (0:1): Es ging gleich zur Sache.
Ohne Abtasten gingen beide Teams in das Spiel. Auch das eine oder andere Foul unterstrich die Intensität. Staffelstein kam durch Kaufmann schon zu einem gefährlichen Abschluss. Doch Abwehrspieler Simitci klärte nach einer Ecke mit dem Kopf.
Auf der Gegenseite hatte Sonnefeld eine gute Gelegenheit, doch der Schuss von Kappenberger ging am langen Pfosten vorbei.
In der 28. Minute durfte der TSV Sonnefeld aber jubeln. Kappenberger nahm Maß und die Kugel schlug im Staffelsteiner Kasten ein. Ein langer Ball von Kapitän Sebastian Kunick in die Spitze war der Ausgangspunkt. Staffelsteins Torwart kam aus seinem Kasten, doch der Sonnefelder Torjäger Yesilyurt war eher am Leder und lupfte den Ball über Titze ins Tor.
Damit waren die Rollen klarer verteilt. Sonnefeld hatte mehr Platz zum Kontern, denn die Staffelsteiner mussten noch mehr für die Offensive investieren.
Sonnefeld hatte einige Angriffe abzuwehren, ermöglichte den Staffelsteinern kleinere Chancen durch Elflein und Wich. Schiedsrichter Nico Mäusbacher musste auch die erste gelbe Karte zücken gegen Sebastian Thyroff (42.). Den Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verhinderte TW Jauch, der glänzend gegen Lukas Wich parierte, der plötzlich frei vor ihm auftauchte.


Sonnefelder Abwehr hielt

Der TSV Staffelstein war auch nach dem Wechsel bemüht, den Ausgleich zu erzielen. In der 51. Minute kam Maximilian Dietz, denn Michael Elflein musste nach einer Knieverletzung mit der Trage vom Platz getragen werden.
Demirel legte einen Freistoß zurück auf Peker und der zog ab. Der Nachschuss von Dietz wurde im Gewühl von der Sonnefelder Abwehr mit gemeinsamen Kräften abgewehrt (57.).


Perfekter Freistoß

Für die Vorentscheidung sorgte Sonnefelds Spielertrainer Bastian Renk selbst (65.). Der ehemalige Listungsträger des VfL Frohnlach legte sich aus gut 20 Metern den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte das Leder gekonnt zum 2:0 in den Kasten.
In der Folge wurde es etwas hektischer mit einigen Gelben Karten. Die Sonnefelder Abwehr vor dem guten Jauch stand sicher und die Zuschauer hatten kaum das Gefühl, dass Staffelstein in der Schlussphase nochmals etwas bewegen könnte.
C. Daumann und Clarner kamen noch beim Sieger in der Schlussphase und halfen mit, den Sieg über die Zeit zu bringen. In der 89.Minute gelang sogar noch das 3:0 durch Jacob, der fast von der Mittellinie abzog und den zuvor weit aus seinem Tor per Kopf abwehrenden Tietze keine Chance ließ.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren