Sonnefeld
Fußball

Sonnefeld will Start vergolden

Am 2. Spieltag hat der Landesliga-Absteiger erstmals Heimrecht und will nach dem Sieg in Marktzeuln auch gegen Mitwitz dreifach punkten.
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Der unbändige Jubel des Torschützen Florian Stark kam nach dem 1:0-Führungstreffer für den TSV Marktzeuln zu früh, denn am Ende triumphierte der TSV Sonnefeld mit 2:1. Sonnefelds Keeper Leon Schultheiß (rechts) konnte das Gegentor, an dem er auch seine "Aktien" hatte, kaum fassen. Foto: Gunther Czepera
Der unbändige Jubel des Torschützen Florian Stark kam nach dem 1:0-Führungstreffer für den TSV Marktzeuln zu früh, denn am Ende triumphierte der TSV Sonnefeld mit 2:1. Sonnefelds Keeper Leon Schultheiß (rechts) konnte das Gegentor, an dem er auch seine "Aktien" hatte, kaum fassen. Foto: Gunther Czepera

Es war nicht gut, aber erfolgreich. Der Auftakt des TSV Sonnefeld nach dem "Pauken-und-Trompeten-Abstieg" aus der Landesliga hätte punktemäßig nicht besser sein können. Mit 2:1 gewann die neuformierte Truppe von Trainer Heiko Schröder am ersten Bezirksliga-Spieltag auswärts.

Der Dreier beim TSV Marktzeun war glücklich. Erstens weil das auf schwachem Niveau stehende Duell keinen Sieger verdient gehabt hätte und zweitens weil die Treffer relativ spät fielen. Doch was den Coach besonders freut, ist die Tatsache, dass sich seine Jungs dabei nicht von einem Rückstand beirren ließen und die Partie noch drehten.

Gegen den zu hause überraschend unterlegenen FC Mitwitz will Sonnefeld am heutigen Mittwochabend ab 18.30 Uhr unbedingt nachlegen. Den treuen Fans, die der Mannschaft in der letzten Serie trotz langer Durststrecken immer die Stange hielten, soll Lust auf diese Liga gemacht werden. Mit sechs Punkten wäre ein Spitzenplatz garantiert und es ließe sich beruhigt weiterarbeiten. Denn dass Schröder noch jede Menge vor sich hat und die ideale Formation längst noch nicht gefunden hat, zeigten die vielen Abstimmungsschwierigkeiten im ersten Spiel.

Mitwitz aufgrund des 1:2 gegen Burgebrach auf die leichte Schulter zu nehmen wäre fatal, denn die Steinachtaler scheinen zwar aufgrund einiger Abgänge von Leistungsträgern nicht mehr so durchschlagskräftig wie in den letzte Jahren, doch gestandene Spieler wie Hofmann, Müller oder auch der kleine, aber reaktionsschnelle Torhüter Winterstein verfügen über jede Menge Erfahrung. Außerdem wird Spielertrainer Johannes Müller, der wegen anhaltender Kniebeschwerden weiter nicht auf dem Rasen eingreifen kann, sein Team mit der richtigen Ansprache nach der Auftaktpleite wachgerüttelt haben.

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