Hildburghausen
Kommunalwahl Thüringen

So haben Coburgs Nachbargemeinden gewählt

Thomas Müller (CDU) wird auch die kommenden sechs Jahre Landrat im Coburger Nachbarlandkreis Hildburghausen bleiben.
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So sehen Sieger aus: Thomas Müller bleibt Landrat in Hildburghausen, Sven Gregor Bürgermeister der Ahorner Partnerstadt Eisfeld und Ute  Hopf gewann die Bürgermeisterwahl in Schalkau.privat
So sehen Sieger aus: Thomas Müller bleibt Landrat in Hildburghausen, Sven Gregor Bürgermeister der Ahorner Partnerstadt Eisfeld und Ute Hopf gewann die Bürgermeisterwahl in Schalkau.privat
Die Kommunalpolitik im Coburger Land muss sich nach der Kommunalwahl in Thüringen auf keine großen Veränderungen in der politischen Landschaft einstellen - mit Ausnahme der Tatsache, dass nach dem Ausscheiden von Christine Zitzmann in Sonneberg ein neuer Landrat gesucht wird. Bei der Stichwahl in zwei Wochen stehen sich Hans-Peter Schmitz (SPD/Linke) und Danny Dobmeier (CDU) gegenüber.
Im anderen Coburger Nachbarlandkreis war die Wahl anders als in Sonneberg eine klare Angelegenheit: Thomas Müller (erst Bürgermeister der Gemeinde Schönbrunn/Schleusegrund, dann seit 1994 Landrat in Hildburghausen) bleibt im Amt. CDU-Mann Müller hatte es bei der Wahl mit zwei Gegenkandidaten zu tun, setzte sich mit 61,1 Prozent der Stimmen aber klar gegen Reinhard Hotop (Aktiv für Schleusingen) mit 22,3 Prozent und Tommy Frenck (BZH) mit 16,6 Prozent durch. Zur Landratswahl ging im Landkreis Hildburghausen allerdings nicht einmal jeder zweite Stimmberechtigte.
Das beste Ergebnis aller Bürgermeister aus der Coburger Nachbarschaft erreichte der parteilose Johann Kaiser, der im Straufhain wiedergewählt wurde. Kaiser kam ohne Gegenkandidaten bei einer Wahlbeteiligung von knapp unter 50 Prozent auf 97 Prozent aller Stimmen. Nur einen Hauch schlechter war das Ergebnis für Sven Gregor (FW), der seit 2012 Bürgermeister der Stadt Eisfeld ist. Gregor, der dank der Städtepartnerschaft auch in Ahorn kein Unbekannter ist, kam bei seiner Wiederwahl auf 91 Prozent aller abgegebenen Stimmen. Auch in Eisfeld auffällig: Nicht einmal jeder Zweite (47,7 Prozent) ging zur Wahl, sicher auch, weil ein Gegenkandidat fehlte.
In Schalkau gab es ebenfalls keine Veränderung. Die seit 2012 amtierende Nachfolgerin von Reinhard Zehner, Ute Hopf bleibt im Amt. Die mittlerweile parteilose ehemalige CDU-Politikerin kam bei zwei Mitbewerbern - Manuel Götz und Peggy Müller - auf 56,6 Prozent der 1720 abgegebenen Stimmen. Damit lag die Wahlbeteiligung in der Rödentaler Nachbarstadt bei 68,3 Prozent und damit höher als in vergleichbaren Kommunen. In der Nachbargemeinde Frankenblick, zu der Effelder, Rauenstein und Mengersgereuth-Hämmern gehören, wurde Bürgermeister Jürgen Köpper im Amt bestätigt. Der CDU-Kandidaten kam im Duell mit seiner von SPD, Linken und FW nominierten Gegenkandidatin, Elke Zinner, auf 66 Prozent bei fast genau 60 Prozent Wahlbeteiligung.
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