Seßlach
Zuschüsse

Seßlach unterstützt das Autilus

Die interessantesten Punkte der Seßlacher Stadtratssitzung standen am Dienstag zunächst auf der nichtöffentlichen Tagesordnung.
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Die Leader-Arbeitsgemeinschaft hat zugesagt, dass sie den Umbau der Freizeitanlage Autenhausen fördert. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Stadt Seßlach eine Co-Finanzierung zusagt.
Die Leader-Arbeitsgemeinschaft hat zugesagt, dass sie den Umbau der Freizeitanlage Autenhausen fördert. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Stadt Seßlach eine Co-Finanzierung zusagt.

Sie wurden öffentlich behandelt, nachdem Carsten Höllein (SPD) die Tagesordnung moniert und Bürgermeister Mittag sich bei der Rechtsaufsicht rückversichert hatte. Mittags Mahnung, man dürfe dann bei der Diskussion keine nichtöffentlichen Sachverhalte ansprechen, lief insofern ins Leere, als dann so gut wie gar nicht diskutiert wurde.

Genehmigt wurde ein erhöhter Finanzrahmen für die Jugendfeuerwehren: So kann die Fahrt der Jugendfeuerwehr nach Gmünd in Kärnten zum Städtetreffen "Gmünder in Europa" an diesem Wochenende bezuschusst werden. Die Stadt zahlt die Unterkunft für 19 Teilnehmer und Betreuer, die Spritkosten, und sie stellt den städtischen Kleinbus zur Verfügung. Das hätte den vorhandenen Kostenrahmen von 500 Euro gesprengt, weshalb auf 2500 Euro aufgestockt wurde.

Die Kindertagesstätte Heilgersdorf soll ausgebaut werden und dann Platz für 75 Kinder bieten: Die Pläne hatte Pfarrer Tobias Knötig in der Mai-Sitzung des Stadtrats vorgestellt; die Gesamtkosten sind auf 1,34 Millionen Euro geschätzt. Nun liegt auch eine vorläufige Zuschusszusage der Regierung von Oberfranken vor. Sie würde 42 Prozent der förderfähigen Kosten übernehmen; die Stadt müsste 58 Prozent oder, nach derzeitigem Berechnungsstand, 377 000 Euro tragen. Dieser Betrag soll in den Haushalt 2019 eingestellt werden, vorausgesetzt, der Ausbaubedarf im Heilgersdorfer Kindergarten wird von den zuständigen Stellen anerkannt. Bei dem Beschluss gab es eine Gegenstimme.


27 000 Euro fürs Autilus

Öffentlich beschlossen wurde auch, dass die Stadt Seßlach einen Finanzierungsanteil von 27 000 Euro bei der Freizeitanlage Autilus übernimmt, und zwar bei den Maßnahmen, die unter die Leader-Förderung fallen. Betroffen sind dabei der Kiosk und der Zeltplatz. Ohne diese Zusage der Stadt würde auch das Geld aus dem Leader-Programm nicht kommen. Für den Bereich des Schwimmbads ist eine Förderung aus dem europäischen Programm für Entwicklung des ländlichen Raums (Eler) angepeilt, das vom ALE verwaltet wird.

Lediglich beim Bierpreis ergab sich eine kurze Diskussion: Das Seßlacher Kommunbrauhaus kann künftig auch Bockbier und den "Johannitrunk" in Fünf-Liter-Dosen anbieten. Weil für diese Sorten aber mehr Zutaten gekauft werden müssen als fürs normale Pils, soll das Fässchen etwas teurer sein. Elf Euro kosten die fünf Liter Pils, Bock und Johannitrunk werden zwölf Euro kosten, beschloss der Stadtrat und lehnte die vorgeschlagenen 11,50 Euro für den Johannitrunk ab.



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