Laden...
Coburg
Gaudi

Sechser mit Zusatzfladen: "Kuhlotto" in Coburg

Das "Kuhlotto" des SV Hut gehört nunmehr zum festen Bestandteil des kurzweiligen Familienfestes.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Kuh Amelie aus dem Stall von Andreas Becker spielte die Glücksfee beim "Kuhlotto" auf der Hut. Zweiter Vorsitzender Georg Wegner war der "Kuhhirte". Foto: Desombre
Die Kuh Amelie aus dem Stall von Andreas Becker spielte die Glücksfee beim "Kuhlotto" auf der Hut. Zweiter Vorsitzender Georg Wegner war der "Kuhhirte". Foto: Desombre
Die Kuh Amelie aus dem Stall von Andreas Becker in Creidlitz spielte in diesem Jahr die Glücksfee und bescherte Dirk Koch aus Coburg den Hauptpreis von 750 Euro. Das Familienfest und das 15. Huter Kuhlotto unter der Schirmherrschaft des Dritten Bürgermeisters Thomas Nowak war am Samstagnachmittag wieder für viele Vereinsmitglieder und Freunde auf dem Sportplatzgelände das Event des Jahres schlechthin.

Während seiner Amtszeit hatte Thomas Nowak 2002 zum ersten Mal das "Kuhlotto" veranstaltet und seit dieser Zeit gehört es zur Tradition auf der Hut. Er selbst habe vor sechs Jahren auf das Gewinner-Feld getippt und damals auch 750 Euro gewonnen, erinnerte sich Thomas Nowak. "Die Leute haben einfach Spaß, auf die Hut zu kommen und gemeinsam mit Sportkameraden, Freunden und der Familie zu feiern. Wir leben das Vereinsleben", sagte Vorsitzender Thomas Eschenbacher.

Abseits des normalen Spielbetriebs freuen sich alle auf den unterhaltsamen Nachmittag vor den Sommerferien. Bei diesem Familientag, so Eschenbacher, sollen alte und junge Vereinsmitglieder kurzweilige Stunden bei Spiel, Spaß und Spannung erleben.


Alle mussten 15 Minuten auf den ersten Fladen warten

"Jetzt geht's los." Kurz nach 18 Uhr hatte die Kuh Amelie aus dem Stall von Andreas Becker in diesem Jahr die Hauptrolle übernommen. Diesmal hatte der im März neu gewählte Zweite Vorsitzende Georg Wegener die Rolle des "Kuhhirten" inne. Er versuchte mal weniger und mal mehr erfolgreich, die vier Jahre alte Kuh auf dem markierten Sportgelände zu halten. "Hoffentlich tritt sie mir nicht auf die Füße", waren seine Worte zu Beginn des Spektakels. Es dauerte diesmal gute 15 Minuten, bis die Kuh sich konzentrierte, den Schwanz hob und der von vielen Zuschauern lang ersehnte Fladen abgesetzt war. Damit war das von vielen mit großer Spannung erwartete Kuhlotto beendet. Viehhändler Rainer Morgenroth hatte wie in den Vorjahren die Kuh auf die Hut chauffiert. Kuh Amelie gibt nach den Worten des Viehhändlers eine beachtliche Jahresleistung von 9500 Litern Milch. Amelie ist mit 100 weiteren Kühlen als Laufstallkuh im Familienbetrieb der Beckers im Coburger Stadtteil Creidlitz daheim.

Stolze 750 Euro erhält derjenige, auf dessen Feld die Exkremente landen, so lauten die Spielregeln des "Kuhlottos". Mit dem Kauf eines Loses konnte man sich ein fünf bis sechs Quadratmeter großes Stück des Huter Fußballplatzes reservieren - in der Hoffnung, dass der Kuhfladen genau darauf landet. Der Sportplatz wurde für das Spektakel in 1000 gleich große Felder eingeteilt und per Zufallsprinzip über den PC nummeriert. Der erste "Ort des Fladens" wurde dann vermessen und einem Feld zugeordnet. Schließlich gewann die Losnummer 103 den Hauptpreis.

Für Unterhaltung war reichlich vorgesorgt worden. Beim E-Jugend Kleinfeldfußballturnier ging als Sieger der TSV Meeder hervor. Die Spieler des SV Hut kamen auf den letzten Platz.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren