Ebersdorf
Nominierungsversammlung

Sabine König will Ebersdorfer Bürgermeisterin werden

SPD-Gemeinderätin Sabine König kandidiert für das Bürgermeisteramt in Ebersdorf bei Coburg.
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Die Ebersdorfer SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine König mit ihren Töchtern Lea (links) und Lara sowie ihrem Mann Ronald; dahinter: Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Reiner Brückner, Carsten Höllein, Michael Butz und der SPD-Geschäftsführer (Coburg) Oliver Jauernig (von links)  Foto: Alexandra Kemnitzer
Die Ebersdorfer SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine König mit ihren Töchtern Lea (links) und Lara sowie ihrem Mann Ronald; dahinter: Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Reiner Brückner, Carsten Höllein, Michael Butz und der SPD-Geschäftsführer (Coburg) Oliver Jauernig (von links) Foto: Alexandra Kemnitzer

Vorsitzende Sabine König wurde einstimmig bei der Nominierungsversammlung des SPD-Ortsvereins Ebersdorf als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen geschickt. Mit ihr haben die Sozialdemokraten in Ebersdorf erstmals eine Frau, die sich um den Chefsessel bewirbt. "Das dürfte auch ein Novum im Kreis sein. Soweit mir bekannt ist, gab es bisher in keiner Kommune des Landkreises Coburg eine SPD-Bürgermeisterkandidatin", sagte SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein. Die Ebersdorfer SPD sei ein Aushängeschild im Kreisverband Coburg-Land. Höllein ist überzeugt, dass auch in Ebersdorf von den Sozialdemokraten ein guter und sympathischer Wahlkampf geführt wird, mit dem einiges erreicht werden kann.

"Nach drei Amtszeiten mit Bernd Reisenweber an der Spitze unserer Gemeinde ist es Zeit für einen Wechsel im Rathaus", führte Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Michael Butz aus. Nachdem die Ebersdorfer CSU keinen eigenen Kandidaten stelle und Bernd Reisenweber unterstütze, sei es umso wichtiger, dass es für die Ebersdorfer eine echte Wahlmöglichkeit gibt. "Der SPD-Ortsverein kann diese Option mit Sabine König bieten", ist Butz sicher und empfahl sie deshalb als Bürgermeisterkandidatin. Die Ebersdorferin sei genau die Persönlichkeit, die die Gemeinde jetzt brauche. Sie könne mit neuen Ideen und Ansätzen langjährige Ebersdorfer Probleme angehen und auch die künftige Entwicklung auf den Weg bringen. Michael Butz bezeichnete die Ortsvereinsvorsitzende und Gemeinderätin als besonnene und verlässliche Macherin, die sich in der Materie auskenne. Zudem sei sie in anderen Bereichen ehrenamtlich aktiv. Beispielsweise organisiere Sabine König seit 2007 federführend die Basarteams der evangelischen Kirchengemeinde.

Was aus Königs Sicht notwendig ist

Sabine König betonte, es müsse ein alternatives Verkehrskonzept erarbeitet werden, um den Verkehr so weit wie möglich aus den Orten zu bringen. Zudem müsse das Internet für alle Bürger in allen Ortsteilen voll leistungsfähig und damit nutzungsfähig werden, ebenso das Mobilfunknetz. Wichtig seien aber auch der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie eine leistungsfähige Wirtschaft.

Des Weiteren will sie die Ortskerne stärken, vorhandene Gebäude nutzen, um nicht weitere Flächen zu überbauen und die Barrierefreiheit weiter voranbringen. Ein wichtiger Punkt ist die Zukunft der Kläranlagen. Darüber hinaus will Sabine König die Dorfgemeinschaft wieder in den Mittelpunkt setzen und dem Mangel an Kindergartenplätzen entgegenwirken. "Es muss sich unbedingt wieder eine Gaststättenkultur ansiedeln - insbesondere in der Kerngemeinde und in den Ortsteilen, die keine mehr haben", führte sie weiter an.

Aus den Reihen der interessierten Bürger hat die Kandidatin den Wunsch nach transparenten, bürgerbezogenen und verständlichen Gemeinderatssitzungen, die für die Zuhörer nachvollziehbar sind, mitgenommen. Ebersdorf habe einiges zu bieten, sowohl zum Wohnen als auch für das Gewerbe. Potenzial nach oben sieht sie, was die Gewerbeansiedlung betrifft. "Diese Themen, die sich noch beliebig erweitern lassen, werde ich für unser Ebersdorf auf meine Art und Weise gemeinsam mit und für unsere Bürger in Angriff nehmen", versicherte Sabine König. Zu den Gemeinderatskandidaten führte sie aus, dass die für Ebersdorf ein- und antreten und die Zukunft der Gemeinde mitgestalten wollten. "Unser Ziel ist es, Wählern eine Alternative zur CSU und der Bürgergemeinschaft zu bieten und eine absolute Mehrheit zu verhindern", erklärte die Ortsvereinsvorsitzende. In gewohnter Weise werde weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen gesetzt.

Die Liste

Die Kandidatenliste besteht aus einer guten Mischung von neuen und erfahrenen Bewerbern, die viele berufliche Schichten und eine Altersspanne zwischen 20 und 69 Jahren abdecken. Auf der SPD-Gemeinderatsliste Ebersdorf treten an: 1. Sabine König, 2. Michael Butz, 3. Joachim Hassel, 4. Bernd Hoffarth, 5. Reiner Brückner, 6. Marcel Glaser, 7. Yvonne Butz, 8. Maximilian Backert, 9. Frank Wittmann, 10. Hilmar Schaller, 11. Sina Jacob, 12. Kai Schwegler, 13. Ilona Schiwatsch, 14. Wolfgang Büchner, 15. Ronald König, 16. Karl-Heinz Bernschneider, 17. Hans-Ulrich Hartmann, 18. Thomas Suty, 19. Simone Barton, 20. Antje Grothe. Ersatz: Katja Wittmann.

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