Wüstenahorn
Gemeinwesen

Roza Koch und Olga Biryukov kümmern sich um den Coburger Stadtteil Wüstenahorn

Im Coburger Stadtteil Wüstenahorn gibt es zwei "bekannte Gesichter", die neue Aufgaben und Projekte übernommen haben.
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Sie kümmern sich um das Gemeinwesen von Wüstenahorn (von links): Pfarrer Veit Röger, Quartiersmanagerin Roza Koch, Vorsitzender des Kirchenvorstands    Thomas Nowak, Olga Biryukov vom "Globus" und Caritas-Geschäftsführer Norbert Hartz. Foto: Desombre
Sie kümmern sich um das Gemeinwesen von Wüstenahorn (von links): Pfarrer Veit Röger, Quartiersmanagerin Roza Koch, Vorsitzender des Kirchenvorstands Thomas Nowak, Olga Biryukov vom "Globus" und Caritas-Geschäftsführer Norbert Hartz. Foto: Desombre

Im Stadtteil Wüstenahorn gibt es zwei "bekannte Gesichter", die neue Aufgaben und Projekte übernommen haben. Neue Quartiersmanagerin ist Roza Koch, und Olga Biryukov übernimmt das Projekt "Globus - Vielfalt im Stadtteil".

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Johanneskirche ist im Auftrag der Wohnbau Stadt Coburg Projektträger des Quartiersmanagement in der "Sozialen Stadt Wüstenahorn". Die Quartiersmanagerin ist seit 1. Juli 2019 Roza Koch. Der Pfarrer der Johanneskirche, Veit Röger, so Kirchenvorstand Thomas Nowak, hatte das Amt interimsweise ausgeübt und wird jetzt von Roza Koch abgelöst.

Den Bewohnern des Stadtteils Wüstenahorn ist die engagierte Mitarbeiterin der Caritas seit vielen Jahren eine bewährte Ansprechpartnerin gewesen. Sie wechselt quasi nun ihren Arbeitgeber Caritas, wird nun für die Kirchengemeinde der Johanneskirche tätig sein und als Quartiersmanagerin das Sprachrohr für die Bürger, Bewohner und Mieter zur Stadt Coburg und der Wohnbau tätig sein. Roza Koch wird für die Vernetzung der Bürger und Vereine zuständig sein, Angebote im Stadtteil anbieten und soziale Probleme versuchen zu beheben und erst nicht entstehen zu lassen.

Bürgerhaus am Wolfgangsee

Das Quartiersmanagement sei bislang gut angenommen und vieles sei auch bewegt worden, was sonst nicht auf den Weg gebracht worden wäre, zog Pfarrer Veit Röger sein persönliches Fazit.

Das neue Bürgerhaus am Wolfgangsee soll zum Haus der Bürger werden und mit Leben und Programm gefüllt werden, merkte Thomas Nowak an. Das Bürgerpicknick am Samstag, 28. September, am Wolfgangsee mit den beiden Autorinnen Nicole Eick und Heidi Fischer, die mit Lesungen die Gäste unterhalten werden, wird die erste Aktion der neuen Quartiersmanagerin Roza Koch sein.

Von den Stadtteilmüttern "Känguru" der Caritas ist Olga Biryukov ein bekanntes Gesicht im Stadtteil Wüstenahorn. "Sie ist bekannt und kennt die Leute", sagte Caritas-Geschäftsführer Norbert Hartz. Biryukov ist die derzeitige Leiterin des interkulturellen Kinder- und Jugendtreffs Kaleidoskop und wird am 1. September ihre neue Aufgabe übernehmen. Durch das neue Bürgerhaus werde sich die Struktur in Wüstenahorn etwas verändern. Ein großer Schwerpunkt werde auf die Familienbildung und Integration gelegt werden, sagte Hartz. Dabei sollen Familien zusammenkommen sowie die Gesundheitsvorsorge und -bildung vorangebracht werden. Neben Gesundheitskursen werde es interkulturelle und interreligiöse Angebote geben, sagte Hartz.

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