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Coburg
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Romantische Klänge locken beim Sinfoniekonzert in Coburg

Mit Werken von Rachmaninow und Dvorák wird das 3. Sinfoniekonzert am Montag im Landestheater Coburg zum slawischen Abend.
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Die junge Pianistin Nina Scheidmantel ist die Solistin beim 3. Sinfoniekonzert am Montag (12. November, 20 Uhr) im Landestheater.Foto: Archiv/Jochen Berger
Die junge Pianistin Nina Scheidmantel ist die Solistin beim 3. Sinfoniekonzert am Montag (12. November, 20 Uhr) im Landestheater.Foto: Archiv/Jochen Berger
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Zu einer besonderen Premiere wird das 3. Sinfoniekonzert der Saison 2017/2018 am Montag im Landestheater Coburg. Denn erstmals wird sich die in Gemünda aufgewachsene Pianistin Nina Scheidmantel in einem Orchesterkonzert des Landestheaters präsentieren.


Für ihren ersten Auftritt mit dem Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Roland Kluttig hat sie sich ein außergewöhnlich anspruchsvolles Werk der Virtuosen-Literatur ausgesucht - das 3. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow, das wegen seiner immensen technischen Schwierigkeiten und Ansprüche bisweilen auch scherzhaft als "Konzert für einen Elefanten" tituliert wird.


Wer heute über den Komponisten Sergej Rachmaninow spricht, kommt an diesem schier unverwüstlich populären Konzert noch immer nicht vorbei. Denn in dem 1909 entstandenen, im gleichen Jahr mit Rachmaninow als Solist in der Carnegie Hall in New York uraufgeführten Werk ist alles zu finden was den kompositorischen Stil Rachmaninows auszeichnet und ihm gleichermaßen Begeisterung wie Ablehnung beschwert hat. Schwärmerische Melodik, üppige Instrumentierung und einschmeichelnde Harmonik prägen das d-Moll-Konzert und sichern ihm bis heute seine große Popularität bei Interpreten wie Zuhörern.


Pianistischer Kraftakt

Für die Solisten freilich erweist sich dieses Konzert als ebenso effektvolle wie herausfordernde Aufgabe - als Kraftakt und Bewährungsprobe gerade für junge Künstler. Dabei hat Nina Scheidmantel bereits reichlich Konzert-Erfahrungen gesammelt, solistisch wie auch kammermusikalisch. Ihre künstlerische Vita verzeichnet neben vielen Auftritten in der Region auch zahlreiche Konzerte auf nationaler und internationaler Ebene - in China ebenso wie in New York.


Zum rein slawischen Programm für alle Fans romantischer Musik wird der Abend durch Antonin Dvoráks 7. Sinfonie d-Moll op. 70. Das zwischen Dezember 1884 und März 1885 in Prag für die Philharmonische Gesellschaft London entstandene Werk steht bis heute ein wenig im Schatten der populäreren 8. und vor allem der 9. Symphonie. Gleichwohl ist Dvoráks 7. Symphonie unbestreitbar ein Meisterwerk - dramatisch im Gestus in vielen Passagen nicht nur des Kopfsatzes und zugleich voller blühender Melodik. J.B.


Konzert-Tipp

Concertino Samstag, 11. November, 11 Uhr, Philharmonisches Orchester, Leitung: Roland Kluttig

Sinfoniekonzert, Montag, 13. November, 20 Uhr - Nina Scheidmantel (Klavier) Philharmonisches Orchester, Leitung: Roland Kluttig

Eintrittskarten im Vorverkauf in der Tageblatt-Geschäftsstelle und an der Theaterkasse,

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