Coburg

Roland Kluttigs letztes Coburger Neujahrskonzert

Bei der 33. Auflage des Neujahrskonzertes erklangen Werke des Walzerkönigs und Musik von Offenbach bis Ravel.
Artikel drucken Artikel einbetten
Blumen gab es auch für Coburgs Generalmusikdirekotr: Roland Kluttig stand am Montag zum letzten Mal am Dirigentenpult beim traditionellen Neujahrskonzert.Foto:
Blumen gab es auch für Coburgs Generalmusikdirekotr: Roland Kluttig stand am Montag zum letzten Mal am Dirigentenpult beim traditionellen Neujahrskonzert.Foto:
+1 Bild

Ein Hauch von Abschied lag über dem 33. Coburger Neujahrskonzert im bestens besuchten Kongresshaus. Denn bei der traditionsreichen Veranstaltung der Stadt stand letztmals Coburgs Generalmusikdirektor Roland Kluttig am Dirigentenpult. Kluttig wechselt bekanntlich nach Saisonende als neuer musikalischer Chef an das Opernhaus nach Graz.

Auf dem Programm der Matinee standen Werke von Johann Strauß bis Maurice Ravel.

Einen ausführlichen Bericht über das Coburger Neujahrskonzert sowie zahlreiche Fotos finden Sie hier

Einen Bericht über das Coburger Neujahrskonzert 2019 finden Sie hier

Rund um das Coburger Neujahrskonzert

Hintergrund Die Tradition der Coburger Neujahrskonzerte wurde mit Blick den Walzerkönig Johann Strauß begründet, der 1886 Coburger Staatsbürger wurde, um im Jahr darauf in Coburg seine dritte Ehe mit Adele Strauss, geborene Deutsch, eingehen zu können. 28 Jahre lang pflegte das in Stuttgart ansässige Alt-Wiener Strauss-Ensemble die Coburger Strauß-Tradition in einer Besetzung, die dem Originalklang der Strauß-Kapelle nachempfunden ist. Aus Kostengründen hatte die Stadt Coburg im Februar 2015 entschieden, für das traditionelle Neujahrskonzert künftig nicht mehr das "Alt-Wiener Strauss-Ensemble" unter seinem Leiter Ralph Kulling zu verpflichten. Stattdessen übernimmt seit 2016 das Philharmonische Orchester Landestheater Coburg diese Aufgabe. Megumi Ikeda studierte Violine in Japan und an der Saarländischen Musikhochschule bei Varely Klimov und Maxim Vengerov. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter des Gieseking-Wettbewerbs Saarbrücken und des Bach-Wettbewerbs Paris. 2001 war sie als Konzertmeisterin am Theater Saarbrücken engagiert, wechselte 2003 nach Würzburg und spielt seit 2004 als koordinierte 1. Konzertmeisterin im Philharmonischen Orchester des Landestheaters. Daneben tritt sie als Solistin beispielsweise mit dem Hiroshima Symphony Orchestra auf und brachte zahlreiche CD-Aufnahmen heraus.

Francesca Paratore

Die junge Sopranistin Francesca Paratore wurde in München geboren. 2012 kam sie als Jungstudentin an die Universität Mozarteum Salzburg. Noch vor dem Abschluss des Bachelors mit Auszeichnung war sie in den Universitätsproduktionen "L"incorazione di Poppea" von Monteverdi in der Rolle des Valletto und in Mozarts "Le nozze di Figaro" als Barbarina zu sehen. Zahlreiche Liederabende führten Francesca Paratore nach Deutschland, Österreich und Italien. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Grace Bumbry und Christa Ludwig.

2017 debütierte Francesca Paratore am Landestheater Coburg als Barbarina in "Le nozze di Figaro". Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, wo sie unter anderem als Susanna ("Le nozze di Figaro") bei den Mozartfestspielen Schwetzingen, als Pinocchio in der gleichnamigen Oper und Mi ("Das Land des Lächelns") zu erleben war.

Kora Pavelic Die Mezzosopranistin Kora Pavelic wurde in Kroatien geboren und studierte an der Stuttgarter Musikhochschule Gesang bei Dunja Vejzovic und Frédérique Friess. Sie belegte Meisterkurse bei Tiziana Šojat, Michael Gees, Laurence Cummings, Catherine Denley und Shirley Close. Kora Pavelic ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Zagreb und der Johann Paul Stiftung der Schweiz.

2010 debütierte sie am Kroatischen Nationaltheater Varaždin, 2011 an der Stuttgarter Oper. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt sang sie die Tisbe in "La Cenerentola", die Zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte" oder die Annina in "La traviata".

Mit der Spielzeit 2014/2015 kam Kora Pavelic ans Landestheater Coburg, wo sie u.a. als Orpheus in "Orpheus und Eurydike", Hänsel in der Märchenoper "Hänsel und Gretel" oder als Page der Herodias in "Salome" zu sehen war. Außerdem stand sie in der Barockoper "King Arthur" und der szenischen Mahler-Vivier-Collage "Der Welt abhanden gekommen ..." sowie als Cenerentola in der gleichnamigen Oper auf der Coburger Bühne.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren