Rödental
Stadtrat

Rödental unterstützt die Kirchengemeinde St. Johannis bei Umbau

Alleine kann die Gemeinde St. Johannis die Kosten für die Renovierung des Gemeindehauses kaum stemmen. Die Stadt hilft.
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Das Gemeindehaus Beetäcker wird in Schritten saniert, die Stadt unterstützt dabei die Kirchengemeinde gemäß ihren Richtlinien. Rainer Lutz
Das Gemeindehaus Beetäcker wird in Schritten saniert, die Stadt unterstützt dabei die Kirchengemeinde gemäß ihren Richtlinien. Rainer Lutz

Für geplante Renovierungsarbeiten am Gemeindehaus Beetäcker der Kirchengemeinde St. Johannis gibt die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 6900 Euro. Das beschloss der Stadtrat bei seiner Sitzung am Montag.

Werden Kirchen im Stadtgebiet saniert, sieht eine Regelung der Stadt vor, den denkmalpflegerischen Mehraufwand dabei mit zehn Prozent der Kosten aber maximal 5000 Euro zu unterstützen. Bei Gemeindehäusern ist die Regelung eine andere - zumindest, wenn sie auch für Zwecke der Allgemeinheit genutzt werden können. Hier beteiligt sich die Stadt mit zehn Prozent an den Baukosten. Die Deckelung liegt aber bei 100 000 Euro. Da für die Sanierung der Toiletten und andere Arbeiten am Gemeindehaus Beetäcker Kosten von rund 69 000 Euro angesetzt sind, entspricht die Höhe des Zuschusses den Richtlinien.

Nicht über zehn Meter

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Nur wenig Beteiligung gab es bei der öffentlichen Auslegung der Pläne für das Baugebiet "Schwarze Leite" in Kipfendorf. Es wurde dort eine Obergrenze für die Wohnbebauung eingeführt. Die Häuser dürfen nicht über zehn Meter hoch werden. Dr. Wolfgang Hasselkus (SPD) regte als Seniorenbeauftragter an, die Stadt solle den Bauherren empfehlen, die Häuser möglichst barrierefrei zu planen. Bauamtsleiter Günter Benning stellte klar, dass die Stadt den Bauherren da keine Vorschriften machen kann. Empfohlen werde aber stets, an das eigene Alter zu denken und entsprechend zu bauen.

Beim Baugebiet "Spitzacker/Mönchsleite" im Stadtteil Rothenhof wird in einer Reihe von fünf Bauplätzen einer aufgegeben und den anderen zugeschlagen. Beim Verkauf der Grundstücke im neuen Baugebiet in Oberwohlsbach habe sich gezeigt, dass eine Größe von 500 Quadratmetern oft als zu gering empfunden wurde. In Rothenhof werden die neu aufgeplanten vier Parzellen dann etwa 600 Quadratmeter groß sein.

Weniger Wahllokale

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Matthias Löffler (CSU) macht die schwindende Zahl von Wahllokalen im Froschgrund Sorgen. Schon bei früheren Wahlen waren die Orte Fornbach und Weißenbrunn, Fischbach und Schönstädt sowie Mittelberg und Waltersdorf jeweils zusammengelegt worden. Der Grund ist die geringe Zahl an zu erwartenden Wählern, wie Bürgermeister Marco Steiner (FW) erklärte. Wird eine bestimmte Zahl unterschritten, gilt die Wahl als nicht mehr ausreichend geheim. Trotzdem scheint es Löffler eine arge Bündelung, dass bei der kommenden Landtagswahl die Bürger aus Waltersdorf, Mittelberg, Fischbach und Schönstädt alle zur Wahl nach Mittelberg gehen sollen. Die Fornbacher gehen wie gehabt nach Weißenbrunn. Löffler fürchtet um die Wahlbeteiligung. Marco Steiner verwies auf die stark angestiegene Zahl von Briefwählern, die letztlich keine andere Möglichkeit lasse, als die verbleibenden Wähler so stark zu bündeln. Bei Wahlen wie der für das Europaparlament mit erfahrungsgemäß besonders geringer Beteiligung muss dem entsprechend womöglich noch stärker gebündelt werden.

Einsichtiger Baumfrevler

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Anfang August hatte Bauhofleiter Gerhard Eller mit Entsetzen festgestellt, dass zahlreiche Bäume entlang des Weges von der Rosenau zum Esbacher See teilweise brutal und wenig fachmännisch zurückgeschnitten wurden. Er erstattete Anzeige. Wie bei der Sitzung des Stadtrats zu erfahren war, zeigte sich der übereifrige Baumschneider aber einsichtig. Die Anzeige wurde zurückgezogen. Es gab eine außergerichtliche Einigung. Die Bäume sollen nun fachmännisch nachgeschnitten werden. Teilweise werden auch neue Bäume gepflanzt.



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