Coburg
BR-Radltour

Radelndes Politikertrio macht Station in Coburger

2000 Fahrradfahrer haben mit Ministerpräsident Markus Söder an Spitze haben am Sonntag auf dem Coburger Schlossplatz eine Trinkpause eingelegt.
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Gut gelaunt in Coburg eingetroffen (von links) Thorsten Glauber, Markus Söder und Hans Reichhart. - Foto: Wolfgang Desombre
Gut gelaunt in Coburg eingetroffen (von links) Thorsten Glauber, Markus Söder und Hans Reichhart. - Foto: Wolfgang Desombre
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Es herrschte Ausnahmezustand in Coburgs guter Stube. Der Zwischenstopp der BR-Radltour mit dem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an der Spitze der 2000 Radler ist Sonntagmittag ein wahres Schauspiel gewesen.

Im Schlepptau hatte der Ministerpräsident Bau- und Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) sowie Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). Die drei Spitzenpolitiker waren von Bad Staffelstein aus den Itzgrund hoch in die Vestestadt Coburg geradelt.

Die schon in den Vormittagsstunden erwarteten Gewitter und Regenschauer sind ausgeblieben. Markus Söder griff die angekündigten Wetterkapriolen auch gleich auf: "Bei so vielen schönen Menschen kann es ja nur Sonnenschein geben." Die erste Etappe auf der BR-Radltour bezeichnete Söder schlicht als "super". Man habe natürlich nicht einfach so an Coburg vorbeiradeln können, räumte Söder ein. Coburg sei schließlich eine der schönsten Städte Bayerns. Wie viel Lebensfreude es in dieser Stadt gebe, habe er erst wieder beim Sambafest selbst feststellen können, sagte der aus Nürnberg stammende Ministerpräsident.

"Heute habe ich zum ersten Mal eine rote Ampel überfahren - und das in Anwesenheit der Polizei", scherzte Verkehrsminister Hans Reichhart. Und Umweltminister Glauber hatte sich nur getraut, seinen "Chef" zu überholen, um ein Selfie mit seinem Ministerpräsidenten auf dem Rad zu machen. Auf der Bühne des Bayerischen Rundfunks herrschte eine zwanglose Stimmung. Für jeden der vielen Zuschauer, die die Radlfahrer empfingen, war Markus Söder ansprechbar und genoss sichtlich die vielen Schaulustigen mit ihren Kameras und Handys.

"Ein herzliches Willkommen". Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) freute sich in Begleitung seiner Bürgermeister, Birgit Weber (CSU) und Thomas Nowak (SPD), über den aus dem Obermain angeradelten Fahrradzug. 2000 Radler aus dem gesamten Freistaat - auch wohl auch darüberr hinaus - stärkten sich derweil auf dem Schlossplatz zwischen dem Schloss Ehrenburg und dem Landestheater. "Die Stadt Coburg hat den schönsten Pausenplatz auch aus taktischen Gründen gewählt", scherzte der Oberbürgermeister. Der Freistaat Bayern übernehme schließlich einen Großteil der Kosten für die Sanierung des Landestheaters.

WAs für eine Werbung

Tagsüber radeln - abends feiern: Das ist das Motto der BR-Radltour, die in diesem Jahr bereits zum 30. Mal durch den Freistaat rollt. Der Stopp der 2000 Radler in der Vestestadt war damit auch eine gute Werbung für den Tourismus im gesamten Coburger Land. Der Bayerische Rundfunk hatte die Radler mit Getränken und Bananen verköstigt.

Die Schützengesellschaft Coburg verließ erstmals in diesem Jahr ihren gewohnten Weg beim Auszug zum Rathaus und ließ sich beim Umzug über den Schlossplatz von den 2000 Gästen feiern.

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