Coburg
Landestheater

Premieren-Publikum feiert die Coburger "Carmen"

Zum ungetrübten Premieren-Erfolg wurde die Neuinszenierung von Georges Bizets Oper "Carmen" am Landestheater Coburg
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Reichlich Premieren-Applaus gab es für die Neuinszenierung von Georges Bizet Oper "Carmen" am Landestheater Coburg.Foto: Jochen Berger
Reichlich Premieren-Applaus gab es für die Neuinszenierung von Georges Bizet Oper "Carmen" am Landestheater Coburg.Foto: Jochen Berger
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Als letzte Musiktheater-Produktion der Saison 2018/2019 inszenierte Gast-Regisseur Alexander Müller-Elmau das Werk in dem von ihm entworfenen Bühnenbild. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Generalmusikdirektor Roland Kluttig.

Am Ende gab es ausdauernden Beifall im fast ausverkauften Landestheater. Müller-Elmau, der erstmals am Landestheater gastiert, wird in der neuen Saison die Eröffnungspremiere mit Richard Wagners "Rheingold" inszenieren.

Rund um die Neuinszenierung von Bizets "Carmen" am Landestheater Coburg

Opern-Tipp "Carmen", Opéra-comique in drei Akten und vier Bildern von Georges Bizet, Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle "Carmen" von Prosper Mérimée - 9. Juni, 15 Uhr, 13. Juni, 19.30 Uhr, 16. Juni, 18 Uhr, 28. Juni, 3., 10. Juli, 19.30 Uhr, Landestheater Coburg

Produktions-Team

Musikalische Leitung: Roland Kluttig; Chorleitung: Mikko Sidoroff; Leitung Kinderchor: Daniela Pfaff-Lapins; Inszenierung und Bühne: Alexander Müller-Elmau;

Kostüme: Julia Kaschlinski;

Dramaturgie: Dorothee Harpain

Besetzung

Don José, Sergant: Milen Bozhkov

Escamillo, Stierfechter: Marvin Zobel

Remendado: Peter Aisher

Dancaïro: Christian Huber

Zuniga Bartosz Araszkiewicz

Moralès: Michael Lion

Carmen: Emily Lorini/Kora Pavelic

Micaëla: Olga Shurshina

Frasquita: Dimitra Kotidou

Mercédès: Anne Heßling

Chor des Landestheaters Coburg

Kinderchor des Landestheaters Coburg, Extrachor des Landestheaters Coburg, Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Die Handlung Der Mörder Don José wartet im Gefängnis auf seine Hinrichtung. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. "Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann", singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen - als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht.

Das Konzept Die Uraufführung von Georges Bizets (1838 bis 1875) Oper am 3. März 1875 gerät zum Skandal: Zwar ist Carmen als exotische Femme Fatale die ideale Projektionsfläche sinnlicher Lust, doch zugleich schockiert sie durch einen Liebes- und Freiheitsanspruch, der bis dato Männern vorbehalten war. Nichtsdestotrotz fasziniert und verführt die wohl begehrteste Frauenfigur der Operngeschichte das Publikum bis heute - nicht umsonst zählt "Carmen" mit ihren einprägsamen Melodien und ihrer archaisch-rauschhaften Musik zu den meistgespielten Opern aller Zeiten. Ausgehend von Prosper Mérimées 1845 veröffentlichten Novelle erzählt der Regisseur Alexander Müller-Elmau den (Stier-)Kampf der Liebe aus der Perspektive Don Josés und entwickelt ein psychologisch-albtraumhaftes Inszenierungskonzept jenseits aller Zigeunerromantik und Spanienklischees.

Vorverkauf Tageblatt-Geschäftsstelle, Theaterkasse

Eine ausführliche Premieren-Besprechung mit zahlreichen Fotos zur Neuinszenierung von Bizets "Carmen" am Landestheater Coburg finden Sie hier

Einen ausführlichen Bericht mit vielen Fotos vom Werkstattgespräch zur Coburger "Carmen" finden Sie hier

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