Coburg
Feierstunde

Preisverleihung der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" in Coburg

Nun gab es in Coburg den Lohn fürs Mitmachen bei der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit": ein neues Fahrrad für den Weg zur Arbeit und weitere Preise.
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Die Gemeinschaftsinitiative "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC ging mit der Preisverleihung in die letzte Runde. Lisa Vogel (vorne in der Mitte)  ist die Gewinnerin des lokalen Hauptpreises, ein Fahrrad im Wert von 750 Euro. Foto: Desombre
Die Gemeinschaftsinitiative "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC ging mit der Preisverleihung in die letzte Runde. Lisa Vogel (vorne in der Mitte) ist die Gewinnerin des lokalen Hauptpreises, ein Fahrrad im Wert von 750 Euro. Foto: Desombre

Sich viel bewegen, Preise gewinnen und außerdem noch die Umwelt schonen - bei der gemeinsamen Gesundheitsinitiative "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC konnten die glücklichen Gewinner gleich alle drei Dinge auf einmal erreichen.

Den Hauptpreis, ein Fahrrad im Wert von 750 Euro, gestiftet vom Bike Center Dressel in Kronach, freute sich Lisa Vogel. Bei strömenden Regen oder Temperaturen von 40 Grad ist sie in den Sommermonaten von Marktzeuln zu ihrer Arbeitsstätte, der Polstermöbelfirma Koinor, nach Michelau geradelt. Sie habe sich kürzlich erst ein neues Rad zugelegt und dies sei auch der Anreiz gewesen bei der Aktion mitzumachen. "Ich bin das erste Mal bei der Aktion dabei und kann nur jedem empfehlen, im nächsten Jahr ebenfalls mitzumachen: Radfahren hält mich gesund und war auch leicht in den Arbeitsweg einzubinden", so die Hauptgewinnerin.

Ebenfalls freuen konnten sich weitere neun Gewinner aus der Region Coburg, Kronach und Lichtenfels über Preise rund ums Fahrrad: Margaret Gulich aus Coburg, Eduard Halter aus Küps, Agnes Kellner aus Bad Staffelstein, Julian Knoch aus Meeder, Keven Kroha aus Coburg, Matthias Müller aus Sonnefeld, Margaret Nelkel aus Coburg, Johanna Zelger aus Lichtenfels und Heiko Zwingmann aus Pressig.

Alpenüberquerung angepeilt

In der ASB-Rettungswache Neustadt bei Coburg arbeitet Julian Knoch und ist in der warmen Jahreszeit mit dem Rad von Coburg zu seiner Arbeitsstätte geradelt. Das war, so erzählte er, immerhin eine Strecke von 18 Kilometern einfach. Er fahre sehr gerne Fahrrad und sehe das als Vorbereitung für eine Alpenüberquerung im nächsten Jahr mit einem Freund. Über seinen Gewinn, einen Rad-Rucksack, freute sich der Rettungssanitäter. Von Förtschendorf nach Steinbach am Wald fährt der Koch der "Fichtenstuben" Heiko Zwingmann mit dem Fahrrad. Als "Belohnung" gewann er einen Reisegutschein für zwei Personen in einem fränkischen Landgasthof.

"Nicht nur die aktuellen Preisträgerinnen und -träger sind Gewinner, sondern alle Teilnehmer bei der Radl-Mitmachaktion - denn Radfahren ist gesund und stärkt die Gesundheit eines jeden Einzelnen", betonte Martin Sauer, Verwaltungsleiter der AOK-Direktion Coburg. Bayernweit radelten 64 000 Teilnehmer insgesamt rund 15 Millionen Kilometer. Durch den Verzicht aufs Auto haben sie über 31 000 000 Kilogramm eingespart. "Und damit gewinnt auch die Umwelt", ergänzte Marita Nehring vom ADFC-Kreisverband Coburg.

In der Region nahmen fast 1000 Beschäftige aus 240 verschiedenen Betrieben an der Aktion teil. Besonders gelohnt hat sich Teilnahme in diesem Jahr für die "Bergziegen" der HUK Coburg. Dominic Arnold, Jan Krensing und Michael Riesmeier haben den bayernweiten Teampreis, ein Erlebniswochenende im Hot Sport Seepark in Niederweimar für vier Personen, gewonnen.

Der DGB Bayern und die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft unterstützen die gemeinsame Initiative von ADFC und AOK im Freistaat. Beide Partner sind von Anfang an dabei. Die vbw fördert die Initiative finanziell. Staatsministerin Melanie Huml vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Pflege ist die Schirmherrin der Aktion. Die Gewinne werden von Unternehmen gestiftet und sind nicht aus Beiträgen finanziert. Von der Aktion partizipiere sowohl der Arbeitnehmer wie auch der Arbeitgeber, sagte Alexander Hennemann von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die seit über einem Jahrzehnt als Hauptsponsor mit dabei sei. "Vorsorge sei besser als Nachsorge", so die Wort von Alexander Hennemann. Radfahrer seien bessere Arbeitnehmer, sie seien einfach gesünder und motivierter, hob Marita Nehring hervor. Jeder, der sich an der Aktion von Mai bis September beteilige, sei ein Gewinner und tue etwas für die Umwelt. DGB-Regionsgeschäftsführer Mathias Eckardt betonte, dass die Aktion eine Win-win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen sei. Der Radlfahrer tue etwas für seine Gesundheit, wovon auch der Arbeitgeber profitiere.

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