Coburg
Polizeibericht

Polizei in Coburg lässt rumänische Bettler auffliegen

Ein vermeintlich Taubstummer konnte plötzlich wieder sprechen - und ein anderer Betrüger klingelte ausgerechnet an der Privatwohnung eines Polizisten.
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Mehrere rumänische Bettler kontrollierten Coburger Polizisten am Montagnachmittag im Coburger Stadtgebiet und in Dörfles-Esbach und zeigten dabei mehrere Personen wegen Betrugs an.

Gegen 13.20 Uhr traten zwei der Bettlerinnen in der Weimarer Straße in Dörfles-Esbach auf. Sie zeigten den Anwohnern jeweils sogenannte Bettelzettel vor, auf denen sie eine Notlage vortäuschten und um Geld und Arbeit baten. Die beiden Bettlerinnen erwartet nun eine Anzeige wegen Betrugs.

Um 14.40 Uhr trafen die Beamten in der Mohrenstraße in Coburg einen 25 Jahre alten rumänischen Bettler an. Dieser gab vor, taubstumm zu sein. Bei einer Kontrolle durch Beamte des Operativen Ergänzungsdienstes konnte in der Jacke des jungen Mannes eine Spendenliste aufgefunden werden. Während der Kontrolle in der Innenstadt begann der 25-Jährige plötzlich zu sprechen, obwohl er kurz zuvor noch den Taubstummen mimte. Außerdem war der Mann auch noch zur Fahndung zur Ermittlung des Aufenthalts ausgeschrieben.

Gegen 15 Uhr klingelten zwei Bettler im Coburger Stadtgebiet ausgerechnet an der Privatwohnung eines Coburger Polizisten. Gegenüber dem Ordnungshüter traten sie ebenfalls aggressiv und in betrügerischer Absicht auf. Die zwischenzeitlich hinzugerufenen Kollegen der Coburger Polizeiinspektion konnten eine Bettlerin noch vor Ort antreffen. Auch sie erwartet nun eine Anzeige wegen versuchten Betrugs.

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