Coburg
Festival

Outside Rodeo in Coburg begeisterte

Das "Outside Rodeo" zog an zwei Tagen rund 1000 Besucher aufs Güterbahnhofsgelände - und die Bands kamen von überall her.
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The Bombpops. Girl Pop Punk aus den Staaten. Musikalisch absolutlecker! Foto: Rolf Krebs
The Bombpops. Girl Pop Punk aus den Staaten. Musikalisch absolutlecker! Foto: Rolf Krebs
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Was waren das wieder für zwei herrliche Tage: OutsideRodeo auf dem ehemaligen Coburger Güterbahnhofareal. Nahezu unbeschreiblich, wie friedlich am Freitag und Samstag dort die insgesamt neun aufgetretenen Bands auf Höhe des Freigeländes hinter der Alten Pakethalle gefeiert wurden.
Es war die 14. Ausgabe des Festivals, doch Ermüdungserscheinungen waren nicht auszumachen. An den beiden Tagen konnten über 1000 Besucher gezählt werden.
Und ja, es war wieder ein "Klassentreffen der Herzen", wie ein Stammgast vor Jahren einmal das Outside Rodeo betitelt hat. Die Stimmung übertrug sich auf die Bands. Die Meinung war einhellig: Solch eine tolle Location gibt es nirgendswo sonst.Gerade die Musiker kamen phasenweise noch nach ihrem Auftritt nicht aus dem Schwärmen heraus. Begeistert zeigte sich auch der anwesende Schirmherr Oberbürgermeister Norbert Tessmer, der bei seinem Rundgang durch die Massen viele Hände schütteln musste.
Die Bühne, der Foodtruck, das "Zollinger" für den Getränkeausschank und zum Verweilen, die Toilettenanlagen, der Backstage-Bereich und auch die Alte Pakethalle für die Aftershow-Partys, alles war perfekt im Vorfeld von den vielen freiwilligen Helfern aufgebaut worden. Die Bands wurden auf unnachahmliche und charmante Weise von "Monster Trash Prinz Ahmet" angekündigt - herzzerreißend! DJ El Padre beschallte die Umbaupausen.
Zu den Bands: Aus heimischen Landen waren mit der Obo-Band, den White Fields und dem Opener des Festivals, HWS drei starke Vertreter am Start. Dazu noch die Beardless aus Osnabrück. Dann auch schon aus England The Hip Priests mit ihrem Deathpunk, aus den USA die Pop Punk Formation Bombpops und aus Italien Skassapunka. Sogar die Clowns aus Australien, die in diesem Jahr auch beim Wacken Open Air dabei sind, kamen nach Coburg. Jeweils am meisten gefeiert wurden die beiden Headliner, nämlich die US-Skaterpunk-Legende The Adolescents und die kanadische Folk Punk Gruppe The Real McKenzies.
Zuguterletzt spielte größtenteils auch das Wetter mit. Der Freitag war an Sonne und Hitze bis in die Abendstunden nicht zu überbieten. Am anderen Tag regierten dunkle Wolken und leichter Regen. Der guten Festivallaune tat dies jedenfalls keinen Abbruch.
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