Ottowind
Spiel der Langen Berge

Ottowinder Jubilare waren auch heuer nicht zu schlagen

Die Gastgeber des TV Ottowind schnappten sich im Jahr ihres 150-jährigen Vereinsbestehens den Sieg beim legendärsten Spaß-Wettbewerb des Coburger Landes.
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Viel Geschicklichkeit war beim "Eierlauf"  beim "Spiel der Langen Berge" in Ottowind gefragt. - Foto: Karin Günther
Viel Geschicklichkeit war beim "Eierlauf" beim "Spiel der Langen Berge" in Ottowind gefragt. - Foto: Karin Günther
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Die junge Mannschaft des TV Ottowind hat sich auch in diesem Jahr den Turniersieg beim "Spiel der Langen Berge" geholt. Der Gaudi-Wettbewerb fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des Turnvereins statt. Auf den weiteren Plätzen folgten die Sportfreunde Grattstadt, der TSV Elsa und der Sportverein Ahlstadt.

Worum es ging, betonte Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) gleich in seiner Begrüßung: "Der Spaß steht im Vordergrund." Deshalb gebe es auch nur Sieger, sagte Höfer, der auch Vorsitzender des TV Ottowind ist. Landrat Sebastian Straubel (CSU/Landvolk) zeigte sich überzeugt davon, dass die Spieler viel Spaß an der Veranstaltung haben dürften. Die Schirmherrschaft war dem Landrat vorbehalten, der den Wanderpokal am Ende der Spiele an den Sieger aushändigte. Bad Rodachs Bürgermeister, Tobias Ehrlicher (SPD), war angetan von der Qualität der Jubiläumsfeier vom TV: "Das ist ein klasse Event."

Vier Spiele hatte jede Mannschaft - die mindestens aus zwei jungen Damen und vier jungen Männern bestehen musste - zu absolvieren. Jeder Verein dachte sich ein Spiel aus, stellte dieses vor und nominierte Schiedsrichter. Als Oberschichtsrichter fungierte Michael Fischer.

So liefen die Spiele

Das erste Spiel trug den Namen "Eierlauf". Mit einer Holz-Gurkenzange in der Hand, mussten die Teilnehmer echte Eier über und unter Bänken bis zum Ziel transportieren. Die Schwierigkeit lag darin, dass die Hindernisse paarweise in sechs Minuten zu bewältigen waren. Wer die meisten Eier in den Kasten ablegte, lag am Ende vorne.

Beim zweiten Spiel kamen Wasserbomben zum Einsatz. Diese mussten aus einer Entfernung von fünf, zehn und fünfzehn Metern geworfen und von Mitspielern mit Eimern aufgefangen werden. Das Wasser wurde dann in einen Behälter entleert. Sieger war, wer das meiste Wasser zum Ziel brachte.

Beim "Schleudertrauma-Spiel" hatten die Spieler Wasserbomben im Mund und trugen sie alle zeitgleich durch einen Parcours. Am Ziel mussten die Spieler die Wasserbomben in einen Kasten schleudern.

Das vierte Spiel forderte Geschicklichkeit und Teamfähigkeit: Jeweils zwei Sportler standen zusammen mit einem Bein auf einem Ski und mussten damit in der "Einhorn-Rally" einen Parcours durchlaufen. Mit einem bunten Horn am Kopf musste ein Starter am Ende der Strecke auch noch eine Wasserbombe durchstechen. Die kaputten Wasserbomben waren entscheidend für den Disziplinsieg, sorgten aber auch dafür, dass am Ende alle Spieler klitschnass waren. Die Zuschauer zollten den Wettkämpfern für den kurzweiligen Nachmittag viel Applaus. Die Vereine erhielten von Annegret Schunk einen Pokal. Bernd Höfer bedankte sich für die "großartige Geste" bei der Spenderin und gratulierte den Spielern zu ihrem Einsatz.

Sie gingen beim "Spiel der Langen Berge" an den Start

TV Ottowind Annabelle Amberg, Jule Dressel, Jonas Dressel, Simon Höfer, Louis Fenßlein und Jannik Fenßlein (Schiedsrichter: Michael Höfer und Manuel Fischer). SV Ahlstadt Manuel Schubert, Sarah Mesch, Mandy Beiersdorfer, Tini Gleichmann, Felix Beiersdorfer, Lena Beiersdorfer und Lavinia Spindler (Schiedsrichter: Kai Wank, Tobias Schuberth, Christian Grosch und Simon Wölfert).

Sportfreunde Grattstadt Sarah Pabst, Kaya Redford, Lukas Fischer, Jonas Weber, Jakob Weber, Steffen Licht und Hans Geyer (als Schiedsrichter waren im Einsatz: Karola und Michael Buchmann). TSV Elsa Jonas Hütter, Jakob Buchmann, Jannis Scheler, Niklas Scheler, Benedikt Hopf, Luisa Scheler und Linnea Otto (Schiedsrichter: Rebecca Seidel, Dorothée Seidel, Florian Müller und Martin Puff).

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