Neustadt bei Coburg
Gesellschaft

Neustadter Seniorenbeirat forciert die Barrierefreiheit

Der neuer Seniorenbeirat der Stadt Neustadt konstituierte sich. Zusammen mit dem Oberbürgermeister will man die Barrierefreiheit ausbauen.
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Der neue  Seniorenbeirat mit seiner bewährten Vorsitzenden Renate Gretzbach freut  sich auf die Zusammenarbeit. von links: Renate Gretzbach, Thomas Grosch, Ursula Hutterer, Else Hofmann,  Dieter Seyfarth, Gisela Liebig, Heidi Martin, Doris Groh, Regina Freyer,  Dr. Gerhard Geyer, Christa Greiner, Maria Springer, OB Frank Rebhan, Klaus Engelhardt Foto: Manja von Nida
Der neue Seniorenbeirat mit seiner bewährten Vorsitzenden Renate Gretzbach freut sich auf die Zusammenarbeit. von links: Renate Gretzbach, Thomas Grosch, Ursula Hutterer, Else Hofmann, Dieter Seyfarth, Gisela Liebig, Heidi Martin, Doris Groh, Regina Freyer, Dr. Gerhard Geyer, Christa Greiner, Maria Springer, OB Frank Rebhan, Klaus Engelhardt Foto: Manja von Nida
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Renate Gretzbach bleibt weiterhin erste Sprecherin im Seniorenbeirat (SB) der Stadt Neustadt. Dieter Seyfarth wurde zum zweiten Sprecher gewählt. Thomas Grosch hat die Kassengeschäfte übernommen und Ursel Hutterer waltet weiterhin ihres Amtes als Schriftführerin. Am Mittwochnachmittag fand die konstituierende Sitzung mit Neuwahlen in der Kultur.werk.stadt statt. Bevor Oberbürgermeister Frank Rebhan (SPD) und Detlef Heerlein vom Referat für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung die Neuwahlen leiteten, wurden die scheidenden Seniorenbeiräte Kurt Herrmann, Christa Hopf und Erika Volk herzlich verabschiedet.

Neustadts Senioren und alle Menschen, die für ihre Mobilität einen Rollator oder Rollstuhl benutzen müssen, sollen sich in Neustadt wohlfühlen, ohne Stolperfallen und Hindernisse im öffentlichen Raum sowie im öffentlichen Personennahverkehr. Diese Barrierefreiheit wird von der bayerischen Staatsregierung forciert, denn Bayern soll barrierefrei werden. Neustadt macht da mit. Senioren und Menschen mit Fortbewegungshilfen sollen ihre Mobilität nicht verlieren, damit sie möglichst in allen Lebensbereichen am Leben auch teilnehmen können. "Stufen und Hindernisse stören, wenn jemand schlecht zu Fuß ist", sagte OB Rebhan. "Alles Barrierefreie kostet Geld. In der Verwaltung sage ich jedes Mal, weil ja alles viel Geld kostet: Ihr macht's für euch, es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn ihr in das Alter kommt, werdet ihr froh sein, wenn solche Möglichkeiten gegeben sind."

Dankbar für Anregungen

OB Rebhan sagte, er kümmere sich um alles, was ihm auf der Straße und vom Seniorenbeirat zugetragen werde, was verbessert und was in der Stadt besser gemacht werden könnte, und dies liege ihm besonders am Herzen. In Neustadt sei bereits viel geschehen, um Stolperfallen oder Hindernisse zu beseitigen. Es gebe allerdings noch jede Menge Probleme mit der Barrierefreiheit wie in Gastronomiebereichen, Privathäusern und Geschäften. "Öffentliche Toiletten werden immer so schnell verschmutzt, unzumutbare Zustände sind das, da verstehe ich die Welt nicht mehr", sagte Rebhan. Die Stadt sei dankbar über jede Anregung und Verbesserung, welche zur Lebensqualität im Seniorenalltag beiträgt.

"Man kann alles besser machen", sagte Detlef Heerlein und informierte, es werde eine neue Infobroschüre mit den Senioren für die Senioren geben, und bat um Mithilfe. Der Landkreis solle dort auch aufgeführt werden. Vorsitzende Gretzbach informierte, man werde in drei bis vier Wochen wichtige Themen wie die BRK-Notfalldose und wildes Parken in der Stadt thematisch in Angriff nehmen.

So setzt sich der Neustadter Seniorenbeirat 2019 zusammen: Dr. Gerhard Beyer (Seniorenbeauftragter der Stadt Neustadt), Renate Gretzbach (1. Sprecherin), Dieter Seyfarth (2. Sprecher), Klaus Engelhard (ev. Kirche), Doris Gahn (BRK-Marienverein), Ursula Hutterer (ASB), Else Hofmann, Gisela Liebig, Heidi Martin (kath. Kirche), neu: Christa Greiner, Thomas Grosch, Maria Springer (VdK), Regina Freyer (AWO)

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