Neustadt bei Coburg
Streit eskaliert

Wegen Wildschwein-Warnung: Streit zwischen Hundehalterin und Jägerin in Oberfranken eskaliert

Eine gut gemeinte Warnung an eine Hundehalterin in Oberfranken ist am Dienstag derart ausgeartet, dass die Polizei eingeschaltet wurde.
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In den falschen Hals bekommen hat eine Frau in Oberfranken die Warnung vor einem Wildschwein. Symbolbild: Lino Mirgeler/dpa
In den falschen Hals bekommen hat eine Frau in Oberfranken die Warnung vor einem Wildschwein. Symbolbild: Lino Mirgeler/dpa

Weil sich eine Hundehalterin, die im Kreis Coburg spazieren ging, von der Warnung einer anderen Frau belästigt fühlte, wurde am Dienstag (12. November 2019) die Polizei eingeschaltet. Erst am vergangenen Wochenende hatte eine Vierbeiner eine Menge Tierkadaver und Schlachtabfälle aufgespürt, als er im Kreis Kronach mit seinem Herrchen im Wald spazieren ging.

Wildschwein-Warnung in den falschen Hals bekommen: 53-Jährige fühlt sich von 63-Jähriger belästigt

Wie die Polizei Neustadt bei Coburg berichtet, habe eine 53-jährige Frau aus Rödental am Dienstagnachmittag die Polizei gerufen. Sie fühlte sich durch eine 63-jährige Neustadterin belästigt.

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Die Rödentalerin wollte mit ihrem Hund in der Nähe der Sandgrube Wellmersdorf nahe Neustadt bei Coburg spazieren gehen. Dabei traf sie auf die zehn Jahre ältere Neustadterin. Diese ist dort jagdberechtigt und wies die Spaziergängerin darauf hin, dass sie mit ihrem Hund vorsichtig sein solle, da in diesem Bereich eine angeschossene Wildsau herum läuft. Daraus entwickelte sich ein Streitgespräch.

Auch die hinzugerufene Polizeistreife konnte die 53-Jährige nicht beruhigen. Diese brach anschließend ihren Spaziergang ab und fuhr mit ihrem Auto nach Hause.

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