Neustadt
Verkehr

Neustadt arbeitet an seinen Straßen

Mit Bauarbeiten in der Walter-Flex-Straße sowie in der Stormstraße hat das Tiefbauamt der Stadt Neustadt seine Liste der für 2014 geplanten Maßnahmen abgearbeitet. In der Stormstraße waren die Arbeiten ganz schön umfangreich.
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Nach der Sanierung ist die Stormstraße wieder gut befahrbar. Foto: Stadt Neustadt
Nach der Sanierung ist die Stormstraße wieder gut befahrbar. Foto: Stadt Neustadt
Unter den Begriff des "regulären Straßenunterhalts", sagt Peter Werner als Leiter des Tiefbauamtes der Stadt, fallen die jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen rund um die Walter-Flex-Straße nicht mehr. "Das war schon mehr eine Sanierung", erklärt Werner.

Die Bürger jedenfalls werden aufatmen - da ist der Tiefbauamtsleiter überzeugt. In den vergangenen Monaten kamen nämlich immer wieder Beschwerden über den Zustand der Straßen, insbesondere in der Stormstraße. Der Bordstein schlängelte sich wellenförmig dahin, die Straße sowie der Gehweg waren uneben. "Besonders beim Schneeräumen war die Situation wirklich nicht mehr einfach", erklärte Peter Werner.

Stadtwerke bauten mit

Deshalb machte die Stadtverwaltung jetzt Nägel mit Köpfen und verpasste der Stormstraße eine grundlegende Erneuerung: Gehweg raus, Bordsteine
raus, neue Fahrbahndecke. Zudem nutzten die Stadtwerke Neustadt (SWN) die Gunst der Stunde und hängten sich an die Baumaßnahme der Stadt an. Die SWN tauschten einige Schieber aus und behoben mehrere Mängel an ihrem Leitungsnetz. Mitte der Woche bekamen dann der Gehweg sowie die Fahrbahn einen neuen Belag.

Normaler Verschleiß

In der Walter-Flex-Straße fielen die Bauarbeiten dagegen nicht ganz so umfangreich aus - hier handelte es sich bei den Schäden um "normalen Verschleiß", der Anfang der Woche ausgebessert wurde. Rund 35.000 Euro hat die Stadt für die Ausbesserung der Storm- und der Walter-Flex-Straße ausgegeben. Bis zu einer Größenordnung von rund 10 000 Euro spricht man bei den Kommunen normal von Unterhaltsmaßnahmen - alles, was darüber liegt, geht dann schon eher in den Bereich einer Sanierung.

Bei der Frage der Finanzen angekommen, stöhnt Peter Werner leicht, aber hörbar, auf. Laut Beschluss des Stadtrates aus den Haushaltsberatungen stehen der Abteilung "Tiefbau" pro Jahr 300.000 Euro zur Verfügung. "Natürlich wäre es schöner, wenn wir für den Bereich von Unterhalt und Sanierung zur Verfügung hätten", erklärt der Tiefbauamtsleiter. Mit der Storm- und der Walter-Flex-Straße ist für die Stadtverwaltung heuer quasi schon die Liste der wichtigsten Maßnahmen abgeschlossen.

Budget aufgebraucht

"Unser Budget haben wir eigentlich aufgebraucht", erklärt Werner, der angesichts der Finanzlage in der Stadtkasse aber nicht groß jammern möchte: "Wir müssen eben mit dem Geld auskommen. Wir haben eine Liste - und die arbeiten wir Punkt für Punkt ab. So haben wir die Situation schon noch im Griff."

Die 300.000 Euro für den Straßenunterhalt 2014 sind in den vergangenen Monaten unter anderem für die Sanierung der Zufahrt zum Stadtteil Kemmaten und für Ausbesserungen in der Gehrenstraße sowie in der Straße zwischen den Stadtteilen Rüttmannsdorf und Weimersdorf verbaut worden.

Dazu kommt der Radweg zwischen Haarbrücken und Mönchröden, der allerdings bereits seit längerer Zeit schon wieder für den Verkehr freigegeben ist.
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