Untersiemau
Gemeinderat

Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Untersiemau nimmt Gestalt an

Die Neugestaltung der ehemaligen B289 in Untersiemau und Obersiemau nimmt langsam an Fahrt auf. Wenn auch noch keine Termine feststehen, so sind jetzt wenigstens die Entwurfsplanungen in Auftrag gegeben worden.
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Ein bisschen wird es noch dauern: Für den Neubau eines Kreisels vor dem Gewerbegebiet gibt es noch keinen Termin. Foto: Norbert Karbach
Ein bisschen wird es noch dauern: Für den Neubau eines Kreisels vor dem Gewerbegebiet gibt es noch keinen Termin. Foto: Norbert Karbach
Einen Schritt voran gekommen ist die Neugestaltung der Ortsdurchfahrten Unter- und Obersiemau sowie der Neubau eines Kreisverkehrsplatzes an der westlichen Ortseinfahrt der Gemeinde. Alle Abschnitte gehörten früher zur Bundesstraße 289, die nach Freigabe der Untersiemauer Umgehung in Richtung Autobahn zur Kreisstraße CO 28 abgestuft wurde.

Für die notwendigen Leistungen bis zur Entwurfsplanung hat der Gemeinderat am Donnerstagabend den Planungsauftrag vergeben. Dabei machte Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) deutlich: "Die Planungen für die Kreisstraße müssen in enger Zusammenarbeit mit der Tiefbau-Abteilung des Landkreises geschehen." Ein Termin für den Beginn der Ausbauarbeiten steht noch nicht.
Im Investitionsplan das Landkreises, der ja jetzt der Baulastträger für die Untersiemauer Ortsdurchfahrt ist, steht auf jeden Fall Geld für Maßnahmen.

Bei einem weiteren zentralen Projekt - dem Neubau eines Kreiselverkehrsplatzes vor dem Gewerbegebiet am westlichen Ortsende - könnte es dagegen noch ein bisschen länger dauern. Wie bei der Gemeinderatssitzung deutlich wurde, müssen erst einmal "diverse Grundstücksfragen" wegen der Fläche für den vorgesehenen Kreisverkehr geklärt werden. Der Landkreis hat den Bau eines Kreisels für die nächsten drei Jahre aber sowieso nicht im Investitionsplan stehen.

Bald schneller ins Netz

Diskutiert wurde auch über eine bessere Anbindung der Gemeinde ans schnelle Internet. Das Verfahren soll technologie- und anbieterneutral durchgeführt werden. "Es dürfte, wenn alles glatt läuft, Ende 2016 für zeitgemäße Internetversorgung stehen",sagte Siegbert Reuther, der die Gemeinde bei diesem Projekt unterstützt. In seinem Sachstandsbericht sah Reuther wenig Probleme mit der Versorgung. Diese würde voraussichtlich zwischen 15 und 50 Megabit pro Haushalt liegen. Die Gemeinde Untersiemau beteiligt sich dabei am Förderprogramm des Freistaates Bayern. Bei einem Fördersatz von 80 Prozent liegt die Höchstfördersumme bei 630.000 Euro. Ziel soll es sein, eine nahezu flächendeckende Versorgung mit 30 Megabit zu erreichen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Erschließungsgebiet für den Breitbandausbau entsprechend des vorliegenden Lageplans festzulegen. Die Gemeinde folgt damit der Empfehlung des bayerischen Breitbandzentrums und plant eine Vergabe mit vorgeschaltetem öffentlichen Teilnahme-Wettbewerb. Zudem wurde ebenfalls ohne Gegenstimme beschlossen, mit der Gemeinde Großheirath im Rahmen der Breitbandrichtlinie interkommunal zusammen zu arbeiten. Notwendige Planungen sollen miteinander abgestimmt werden.

Mit diesen Beschlüssen, freute sich Bürgermeister Rolf Rosenbauer, seien Verbesserungen für alle Einwohner der Gemeinde auf den Weg gebracht worden. "Die Bürger warten auf das schnelle Internet", sagte der Bürgermeister. Auch sei er sehr zufrieden mit der Abstimmung pro Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Großheirath. Diese wolle die Abstimmung in der Dezember-Sitzung auf die Tagesordnung setzen, informierte Rosenbauer. Von Seiten des Freistaates Bayern gibt es die Zusage, dass interkommunale Projekt auf eine besonders hohe Zuschussquote hoffen können.

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