Coburg
Entwicklung

Neues Leben für die Schlachthofvilla

Die Schlüssel sind übergeben: Hochschule, das Digitale Gründerzentrum und das Quartiersmanagement nehmen nun ihre Arbeit auf.
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Die ehemalige Schlachthof-Direktorenvilla hat drei neue Mieter. Foto: Simone Bastian
Die ehemalige Schlachthof-Direktorenvilla hat drei neue Mieter. Foto: Simone Bastian
Der "unfertige Charme" sei gewünscht, sagt Alexander Gleußner von der Coburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft: Die ehemalige Direktorenvilla präsentiert sich dem Besucher in etwa so, als sei der Bau gerade fertiggestellt worden. Was in den Zwischenjahren eingebaut war - unter anderem drei Bodenschichten über den alten Dielen - ist weg; die Räume präsentieren sich nun offen für alles.

Und es ist viel geplant: Die Hochschule Coburg will aus dem Schlachthofgelände ihre "Creapolis" machen und hier viel Raum für Kreativität bieten. Deshalb wird im Erdgeschoss in den ehemaligen Waschräumen der Schlachthofmitarbeiter der Makerspace eingerichtet, eine öffentliche Werkstatt für alle. Ein 3-Drucker-steht schon drin, der Rest wie CNC-gesteuerte Nähmaschinen sei bestellt, sagt Creapolis-Projektleiter Markus Neufeld. Er wird auch sein Büro im Erdgeschoss haben.

Das Obergeschoss teilen sich das Digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital und das Stadtumbau-Management für das Schlachthof-/Güterbahnhofareal. Auch hier sind die Büros noch leer, Möbel seien bestellt, sagt Eric Rösner. Da seien die Wünsche der zukünftigen Nutzer schon berücksichtigt worden. Geplant ist ein Co-Working-Space, in dem die Nutzer Schreibtische, Besprechungs- und Workshopräume vorfinden, aber keiner ein festes Büro belegt. Zehn solcher Arbeitsplätze sollen eingerichtet werden, sagt Domenique Dölz. Hinzu kommen zwei Schreibtische für Zukunft.Coburg.Digital.

Jeden Mittwoch werden hier außerdem die Stadtumbau-Manager Stephanie Petterich und Torsten Zink zu finden sein. Sie beantworten Fragen zum Güterbahnhof-Areal, nehmen Anregungen entgegen und vermitteln, wenn jemand ein Stück des Areals vorübergehend nutzen möchte.
Denn der Rahmenplan muss überarbeitet werden: Er sieht das Globe am Güterbahnhof weiter südlich vom Schlachthof noch gar nicht vor. Und weil die Hochschule schnell weitere Räume im ehemaligen Schlachthof nutzen will, muss es dort mit der Planung auch schneller vorangehen als bislang geplant.

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