Coburg
Klinikum

Neue Chefärztin für die Notaufnahme in Coburg

Der Regiomed-Aufsichtsrat hat einige personelle Weichen gestellt. Außerdem wurde beschlossen, in Lichtenfels eine Abteilung Schmerztherapie zu etablieren.
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Das Klinikum Coburg gehört zum Regiomed-VerbundFoto: CT-Archiv / Helke Renner
Das Klinikum Coburg gehört zum Regiomed-VerbundFoto: CT-Archiv / Helke Renner
Die Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland sind immer mehr dem zunehmenden Kostendruck ausgesetzt. Diesem Trend will der Klinikverbund Regiomed, zu dem auch das Klinikum Coburg gehört, entgegenwirken: "In der Wirtschaftsplanung für das Jahr 2018 wurden bereits entsprechende Maßnahmen hinterlegt", heißt es in einer Pressemitteilung von Regiomed.

Ein weiteres Thema der Aufsichtsratssitzung war die Etablierung einer neuen Fachabteilung am Klinikum Lichtenfels. Anfang des Jahres hatte die Entscheidung, einige Abteilungen des Bezirksklinikums Obermain in Kutzenberg zu schließen, für große Verunsicherung gesorgt. Nach intensiven Gesprächen mit dem dortigen bisherigen Chefarzt im Bereich Schmerztherapie, Dr. Christoph Sommer, wird dieser - auch auf Wunsch des Staatsministeriums - nun im Landkreis Lichtenfels bleiben und zu Regiomed wechseln. Am Standort Lichtenfels wird Sommer sowohl die stationäre als auch die ambulante Schmerztherapie, zunächst mit einer Patientengruppe übernehmen und in Zusammenarbeit mit der Abteilung Schmerztherapie am Klinikum Coburg des Klinikverbundes verstärken, so die Zielsetzung.


Neue Chefärzte

Auch die Berufung drei neuer Chefärzte stand auf der Tagesordnung des Aufsichtsrats. Dr. Robert
Koburg ist seit 1. Juli 2016 Oberarzt der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Hildburghausen und wird perspektivisch die Nachfolge von Chefarzt Dr. Werner Krause antreten.

Dr. Friedrich-Wilhelm Müller, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Lichtenfels, wird im Jahr 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Dr. Jörg Harrer an, der Dr. Müller bereits seit April 2017 als leitender Oberarzt der Abteilung unterstützt.

Um die Notaufnahmen ärztlicherseits innovativer zu koordinieren, sollen auch die Notaufnahmen-
Standorte des Regiomed-Verbundes in Zukunft unter der ärztlichen Verantwortung eines Chefarztes
stehen. Für diese Aufgabe wurde Dr. Barbara Blüm, bisherige Oberärztin der Abteilung Kardiologie am Klinikum Coburg, zur Chefärztin berufen. "Blüm wird zunächst in der Notaufnahme Coburg die Neuorganisation durchführen und diese anschließend auf die anderen Standorte ausweiten", heißt es in der Regiomed-Mitteilung.
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Auch ein persönlicher Dank von Hauptgeschäftsführer Joachim Bovelet durfte in der letzten Aufsichtsratssitzung des Jahres nicht fehlen. "Zehn Jahre nach der Gründung unseres bundesländerübergreifenden kommunalen Verbundes sind wir weiterhin auf einem guten Weg und der Entschluss, die wohnortnahe und flächenübergreifende medizinische Versorgung der Menschen in unserer Region vor wirtschaftliche Interessen zu stellen, hat sich verfestigt."

Auch Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Müller blickte optimistisch in die Zukunft: "Mit dem, was wir
in 2017 geschafft, und dem, was wir heute für 2018 beschlossen haben, sind wir auch für die Zukunft
weiterhin gut aufgestellt."

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