Coburg
Geduld am Ende

Nachbarschaftsstreit in Oberfranken eskaliert: Polizei sperrt Störenfried und widerspenstige Freundin ein

In Coburg ist am Samstagmorgen ein Streit zwischen Nachbarn eskaliert. Nachdem die Polizei ein zweites Mal wegen eines 30-jährigen Störenfrieds anrücken musste, landeten er und seine Freundin in einer Zelle.
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Wegen eines Nachbarschaftsstreits in Coburg musste die Polizei am Samstagmorgen zweimal anrücken. Am Ende landeten der Störenfried und seine Freundin in einer Haftzelle. Symbolfoto: Marcus Führer/dpa
Wegen eines Nachbarschaftsstreits in Coburg musste die Polizei am Samstagmorgen zweimal anrücken. Am Ende landeten der Störenfried und seine Freundin in einer Haftzelle. Symbolfoto: Marcus Führer/dpa

Nachbarn in Coburg belästigt: Polizei verhaftet am Samstagmorgen, 19.01.2019, Störenfried und Freundin: Am Samstagmorgen wurde die Polizei zu einem Einsatz in die Blumenstraße gerufen. Zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses fühlten sich von ihrem Nachbarn belästigt. Dieser hatte gegen die Wohnungstür gehämmert und sie beleidigt. Das berichtet die Polizei.

Polizei ermahnt Störenfried und muss trotzdem zweites Mal kommen

Die Beamten nahmen die Personalien des betrunkenen Störenfrieds auf und ermahnten ihn, ruhig zu sein. Er wurde in seine Wohnung gebracht. Die Polizei rückte ab und erhielt kurze Zeit später erneut einen Anruf. Der Mann war trotz Ermahnung der Polizei wieder aktiv geworden.

Nun griffen die Beamten durch: Sie erklärten dem Mann, dass er in Gewahrsam genommen werde. Das wollte der 30-Jährige verhindern. Seine Freundin (35) und er wurden zunehmend aggressiv gegen die Beamten, berichtet die Polizei. Schließlich wurden beide überwältigt und gefesselt. Wegen der begangenen Straftaten kommen mehrere Anzeigen auf die beiden zu.

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