Rödental
Übungseinsatz

Nach der Übung in Rödental gab es für die Feuerwehr noch ein Geschenk

Nach einer Großübung der Feuerwehr Rödental übergab die Firma Skrobanek eine Spende an die Wehr zur Finanzierung des neuen Kommandowagens.
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Großübung auf dem Gelände der Firma Srobanek Foto: Michael Stelzner
Großübung auf dem Gelände der Firma Srobanek Foto: Michael Stelzner
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Übungen haben einen großen Lerneffekt. So war es auch bei der Großübung der Feuerwehr Rödental. Dabei wurde ein Brand in der Garage der Familie Skrobanek angenommen. Das Feuer griff auf angrenzende Fabrikationsgebäude der Firma Skrobanek über. Dort wurde produziert und deshalb wurden auch vier Menschen bei der Übung vermisst. Alarmiert zu diesem Szenario wurden 35 Einsatzkräfte der Löschzüge Zentrum und Rothenhof sowie aus Ober- und Unterwohlsbach. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Kommandant Thomas Liebermann.


Problem: Geteilte Stadt

Die Wehrleute konnten ihre Anfahrt zur Firma Skrobanek selbst gestalten. So fuhr die Drehleiter über die relativ enge Straße "Drei Seelein" direkt an den Brandherd. Die anderen acht Fahrzeuge steuerten die Firma über den Stockäcker an. Leider war mal wieder die Bahnschranke geschlossen und der Zeitvorteil des Kommandowagens ging dadurch verloren. "Das ist unser Problem mit der getrennten Stadt", betonte Kreisbrandinspektor Stefan Zapf betonte. Auch Bürgermeister Marco Steiner ist dieses Problem wohl bekannt. "Ich habe schon einmal bei der Bahn nach einer Tunnellösung gefragt", sagte das Stadtoberhaupt.

Sofort nach dem Eintreffen rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger aus und machten sich in den vernebelten Räumen auf die Suche nach den vermissten Personen, die schnell gefunden und in Sicherheit gebracht wurden. Sogar die Feuerwehrjugend erhielt eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe und wurde für die Atemschutzüberwachung eingesetzt. Zur gleichen Zeit kümmerten sich die anderen Wehrmänner um die Löschwasserversorgung und bekämpften den angenommenen Brand. Der auch schnell gelöscht war.

" Auch wir haben viel bei der Übung gelernt und einige Erkenntnisse für Verbesserungen gewonnen", betonte der Geschäftsführer der Firma Skorbanek, Gerd Faber, der selbst den Notruf abgesetzt hatte. Er ließ es sich auch nicht nehmen, selbst mit der Drehleiter anzufahren.


Flotter Wagen

Bei der abschließenden Übungsbesprechung waren alle mit dem Ablauf zufrieden. Dabei stellte Kommandant Steffen Schaller offiziell den neuen Kommandowagen der Rödentaler Feuerwehr, einen BMW X1 sDrive 18D mit 150 Pferdestärken vor, der seit März in der Feuerwehr seinen Dienst tut. Das neue Fahrzeug hat den Rufnamen 10/1. Es dient dem diensthabenden Einsatzleiter als Bereitschaftsfahrzeug und ist neben dem Digitalfunk auch mit einer Sondersignalanlage ausgestattet. Die Wehrmänner gruppierten sich ringsum dem neuen Einsatzsatzwagen in der neuen Fabrikationshalle, was ein beeindruckendes Bild bot. Nur mithilfe der Firma Skorbanek, die die Feuerwehr schon seit vielen Jahren mit Spenden unterstütze, habe dieses Fahrzeug angeschafft werden können, betonte Kommandant Stefan Schaller und nahm voller Freude den symbolischen großen Scheck über 5000 Euro entgegen, den Geschäftsführer Gerd Faber ihm übergab.

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