Kloster Banz
Volksmusik

Musik mit Schwung und Witz auf Kloster Banz

Drei Stunden lang waren auf Kloster Banz fränkische Lieder und Stücke zu hören. Das Publikum kostete das Jubiläumskonzert so richtig aus.
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"Kaufmannsware" oder "Wilde Schlehen" nennen sich die vier Damen  aus Rhön. Foto: Michael Stelzner
"Kaufmannsware" oder "Wilde Schlehen" nennen sich die vier Damen aus Rhön. Foto: Michael Stelzner
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Der Freundeskreis der Fränkischen Volksmusik im Coburger Land feierte ein kleines Jubiläum. Auf Kloster Banz, im großen Saal, wo auch oft die Politiker tagen, füllten mehrere Hundert Volksmusikfans den großen Saal anlässlich des 25. Konzertes des Freundeskreises. Der Initiator des Freundeskreises, Gerhard Göckel, hatte vier bekannte und ausgezeichnete Gruppen aus Franken und der Rhön eingeladen.

Bevor die Musik losging, blickte Gerhard Göckel mit einer Bilderschau auf die bisherigen Konzerte zurück. Start der Reihe war 2007, einige Konzerte fanden im Jagd- und Fischereimuseum statt, das leider nicht mehr existiere, wie Göckel sagte. Demnach ging es im Jahre 2007 los, fanden auch einige Konzerte im Jagd - und Fischereimuseum statt, das leider nicht mehr existiert. Beim rund drei Stunden dauernden Jubiläumskonzert waren 40 Lieder, viele natürlich in fränkischer Mundart, ohne Mikrofon oder Verstärker, in fünf Blöcken zu hören. Einige Besucher sagen mit oder schunkelten im Saal. Die Freude stand allen Zuhörern ins Gesicht geschrieben.


Die Akteure

Die Langenbacher Musikanten kommen aus dem Frankenwald und waren schon dreimal bei den Konzerten des Freundeskreises zu Gast. Die vier Musiker mit Tuba oder Trompete, Konzertina, Gitarre und Bass spielen ohne Noten und haben im punkto Musik ihren eigenen, unverwechselbaren Stil, den sie mit viel Wortwitz präsentieren.

"Kaufmannsware" oder "Wilde Schlehen" nennen sich die vier Damen aus Rhön. Sie sind alle miteinander verwandt. Von den Damen, die Tuba, Trompete, Klarinette und Akkordeon spielen, begleiten sich selbst bei ihren Liedern. Diese sind lustig und mit Ironie gemixt, einige haben die Künstlerinnen selbst komponiert.

"Vetterleswirtschaft" sind zwei Musiker vom Spessart und der Rhön. Beide sind Vettern, woher auch der Name kommt. Gespielt wurde mit der Steirischen und der Tuba, es waren recht flotte Stücke, die so manchen Besucher zum Schunkeln anregten.

Die vier Musikanten der Oberpfälzer Grenzganzmusik spielten mit Gitarre, Hackbrett, Bass und Steirischer Harmonika bodenständige und ehrliche Volksmusik. So waren einige schwungvolle, aber auch einige nachdenkliche Lieder zu hören.
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