Coburg
Kultur-Tipp

Musik aus Theresienstadt im Coburger Concertino am Samstag

Unter besonderen Vorzeichen steht am Samstag (10. November) das Concertino im Landestheater Coburg.
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Landestheater CoburgFoto: Archiv/Jochen Berger
Landestheater CoburgFoto: Archiv/Jochen Berger

Denn auf dem Programm der vormittäglichen Konzertstunde (Beginn: 11 Uhr) stehen zwei Werke, die in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur im Konzentrationslager Theresienstadt entstanden. Von Hans Krása erklingt die Ouvertüre für kleines Orchester von 1943/44, von Viktor Ullmann die 2. Sinfonie D-Dur aus dem Jahr 1944. Hans Krása, 1899 in Prag geboren, und der 1998 in Cieszyn in Polen geborene Viktor Ullmann, schufen unter schwierigsten Bedingungen zahlreiche Werke im KZ Theresienstadt und wurden im Oktober 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet. Hans Krásas Kinderoper "Brundibar" erlebte im Mai 2012 seine Coburger Erstaufführung am Landestheater in der Inszenierung von Urte Regler. Gestaltet wird das Concertino am Samstag vom Philharmonischen Orchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Roland Kluttig. Krásas Ouvertüre und Ullmanns Sinfonie erklingen außerdem beim 3. Sinfoniekonzert am Sonntag (11. November, 18 Uhr) und Montag (12. November, 20 Uhr). Auf dem Programm steht dann jeweils noch Gustav Mahlers "Lied von der Erde" mit den Vokalsolisten Kora Pavelic (Mezzosopran) und Roman Payer (Tenor). Tickets im Vorverkauf gibt es in der Tageblatt-Geschäftsstelle und an der Theaterkasse.red



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