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Meschenbach
Munitionsfund

Munitionsfund an der B4: Nur noch ein "dicker Brocken" übrig

Die Suche nach gefährliche Weltkriegsmunition in der Itz geht ihrem Ende entgegen. Weil direkt unter der Eselsbrücke allerdings ein größeres Teil liegt, das die Suchmannschaft rund um Sprengmeister Heinrich Bernhard Scho noch nicht zuordnen kann, wird am Samstag in Taucher in den Fluss steigen.
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Blick auf Bergungsarbeiten an der Eselsbrücke bei MeschenbachFoto. Michael Stelzner
Blick auf Bergungsarbeiten an der Eselsbrücke bei MeschenbachFoto. Michael Stelzner
Das heißt natürlich auch: So lange die Suche in der Itz weitergeht, müssen sich die Autofahrer auf der Bundesstraße 4 auf Behinderungen einstellen. Wie Harald Schnappauf von der Servicestelle Kronach des Staatlichen Bauamtes Bamberg gestern Nachmittag mitgeteilt hat, wird die B 4 am heutigen Samstag auf jeden Fall von 8.30 bis 16 Uhr komplett gesperrt. Für den kommenden Montag geht er davon aus, dass auf jeden Fall um 8.30 Uhr noch einmal eine Sperre errichtet wird - wie lange diese gilt, ist aber offen. "Es könnte sein, dass wir am Montag fertig werden. Aber nur, wenn wir uns ganz sicher sind", sagte Bürgermeister Rolf Rosenbauer.


Große Panzerkette im Fluss?


An der Suchstelle in Meschenbach steht momentan natürlich eine Frage im Raum: Um was handelt es sich beim "großen Teil", das da direkt unter der Brücke liegt? Zeugen aus der Zeit direkt nach dem
Zweiten Weltkrieg haben immer wieder von einer großen Panzerkette erzählt, die jahrelang im Fluss zu sehen gewesen sein soll. "Wir würden uns freuen, wenn es die Kette wäre. Denn von ihr geht sicher keine Gefahr aus", sagte der Bürgermeister. Der Spezialtaucher ist auch deshalb nötig, weil durch die Räumarbeiten mit den zwei großen Baggern die Itz rund um die Eselsbrücke so tief ausgegraben ist, dass die Männer des Bergungsteam von Heinrich Bernhard Scho nicht einmal mir mit Wat-Hosen arbeiten können. Der Wasserstand ist dort einfach zu hoch.


Rund 400 Kilo Kampfmittel aus dem Waaser gezogen


Am Donnerstag und Freitag wurden im Fluss hauptsächlich Handgranaten und Munition gefunden. Insgesamt dürften Scho und seine Mannschaft rund 400 Kilo an verschiedenen Kampfmitteln aus dem Wasser gezogen haben.

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