Bad Colberg-Heldburg
Besuch

Minister lobt die Initiative Rodachtal

Am Rande eines Besuchs im Deutschen Burgenmuseum auf der Veste Heldburg traf Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee mit Martin Finzel zusammen.
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Minister Wolfgang Tiefensee (Mitte) im Gespräch mit Martin Finzel und Katja Kieslich. Foto: Initiative Rodachtal
Minister Wolfgang Tiefensee (Mitte) im Gespräch mit Martin Finzel und Katja Kieslich. Foto: Initiative Rodachtal
Der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee (SPD), besuchte die Veste Heldburg. Dort nahm er sich auch Zeit für ein Gespräch mit Ahorns Bürgermeister Martin Finzel, dem Vorsitzenden der länderübergreifenden Initiative Rodachtal.

Martin Finzel stellte die langjährige Arbeit der Initiative Rodachtal im Grenzgebiet von Thüringen und Bayern dar. Der Tourismus sei dabei immer ein zentrales Thema und stehe gerade in diesem Jahr mit dem Projekt Luther und Reformation erleben wieder im Vordergrund, erklärte er dem Minister. Das Projekt werde vom Wirtschaftsministerium gefördert und habe als zentrales Thema die Veste Heldburg und das Deutsche Burgenmuseum. "Es gehe um die Integration dieses "Leuchtturmes in die Region" und die Stärkung der Wahrnehmung, "auch in Erfurt", wie Martin Finzel betonte. Seine Vorstandskollegin Katja Kieslich betonte, dass die Stadt, das Burgenmuseum und die Initiative Rodachtal sehr gut zusammenarbeiten würden, um die Veste voranzubringen.

Der Wirtschaftsminister zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Initiative. "Sie haben sehr professionelle Konzepte und Grundlagen, auf denen Sie Ihre Arbeit aufbauen und Projekte entwickeln", sagte er. Er lobte das Engagement der Mitglieder, das Zusammenwachsen von Ost und West zu fördern und dies alles im Ehrenamt zu leisten.

Als besondere Schwierigkeit der Zusammenarbeit stellen sich laut Finzel immer wieder die unterschiedlichen Förderrichtlinien in Bayern und Thüringen heraus. Hier müsse eine Harmonisierung erfolgen, um die Arbeit grenzübergreifender Projekte zu erleichtern und nicht mehr Arbeit in Förderanträge und -bearbeitung zu stecken, als in die Umsetzung der Projekte. Dem stimmte auch Tiefensee zu. "Wir bieten das Rodachtal gerne als Modellregion an, sich mit diesen Prozessen in einem Projekt zu beschäftigen", sagte Martin Finzel.

Die Initiative Rodachtal ist ein seit dem Jahr 2001 bestehender Zusammenschluss von vier Thüringer (Bad Colberg-Heldburg, Straufhain, Ummerstadt, Westhausen) und sechs bayerischen Gemeinden (Ahorn, Bad Rodach, Itzgrund, Seßlach, Untermerzbach, Weitramsdorf). Sie versteht sich als Kristallisationspunkt aller Aktivitäten, die der Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Wirtschaft ebenso wie der sozialen Entwicklung und der regionalen Identität im Rodachtal dienen. Tourismus ist seit Beginn der Kooperation ein wichtiger Schwerpunkt und auch eines der Handlungsfelder, die letztlich zur Gründung der Initiative Rodachtal geführt hatten. Die Initiative Rodachtal hat IPU mit dem Regionalmanagement der Region betreut.
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